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2 (1891)
Entstehung
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theilten 1 ). An Grat' Ludwig kamen hieb ei: Forbach, Spicher^n,Zinzingen, Etzlingen, Kerbach, Kadenbronn, Behren, Klein-rosseln zur Hälfte, Wintringen zum 8. Theil, Walmen zurHälfte; Ludwig bezog nach einem Leiningen-Westerburg'schenAnschlage von 1629 a ) jährlich 1(191 fl. Einkünfte aus diesenOrten; das Schloss Forbachso ein ansehnliches Hauss undeiner Festung wohl zu vergleichen" wurde nach der gleichenQuellenicht weniger angeschlagen als vor 20000 fl." Aus derZeit dieser Theilung ist heute noch hinter dem Kleinwäldchenauf dem nach Ötingen zu sich erhebenden Berge ein Grenz-stein vorhanden mit L (Leiningen) und E (Eberstein) sowieden 2 Wappen derselben.

Weiteres über Rixingen-Forbach siehe weiter unten unterGraf Joli. Ludwig etc. 3 )

Nachdem Graf Ludwig zu dem von seinem Vater erwor-benen Tlieile Rixingens diese ganze Grafschaft käuflich an sichgebracht, tlieilte er am 30. Juli 1593 dem Bischöfe von Metz

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mit, dass er nun der alleinige Besitzer der ganzen Graf-schaft Rixingen und Mörsperg sei und fügte auch das RixingerWappen dem seinigen hinzu; er nannte sich von nun an:Ludwig, Graf zu Leiningen und Rixingen, Herr zu Wester-burg, Schaumburg und Forbach, des heil. röm. ReichsSemperfrei."

Nachdem er Anfangs in Schloss Rauschenburg gewohntund einen glänzenden Hofstaat sich gehalten, zog er, nachseiner 1578 erfolgten Vermählung mit Gräfin Bernardine zur

') Schöpflin II. S. 238 -240.

2 ) Lothringer Blatter (Forbacher Zeitung) No. 52, 28. 12. 1889.

3 ) Genauere Nachrichten über Rixingen und Forbach siehe: Jahresberichtder Realschule Forbach, 18761877, Oberlehrer Dr. H. AttorfsGeschichte derfrüheren Herrschaft Forbach" (der vorstehende kurze Angaben theilweise ent-nommen sind).