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2 (1891)
Entstehung
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bekamen. Hannemann's von Dhaun-Falkenstein Tochter Bar-bara hatte in zweiter Ehe Graf Joh. Jacob von Eberstein zumGemahl; sie verkaufte ihr Viertel an Rixingen 1550 an Philipp I.Grafen zu Leiningen-Westerburg, und hatte dieser mit Ober-stein und Reipolzkircli die Grafschaft Rixingen bis 1593 ge-meinschaftlich 1 ). Johann V. von Hohenfels gelangte auch inden Besitz der halben Grafschaft Rixingen und nannte sichJohann von Hohenfels, Herr zu Reipolzkircli, Rixingen undForbach" 2 ). Johann V. von Hohenfels-Forbach hatte mit seinerGemahlin Sydonie 3 ) einen Sohn Wolffgang Philipp, der sichmit Amalie von Dhaun-Falkenstein 1568 vermählte; als erohne Kinder starb, gelangte die Wittwe in den Besitz vonReipolzkirch. Sie verheirathete sich zum 2. Mal 1578 mitPhilipp I. Grafen zu Leiningen-Westerburg und vermachtenach dessen Tode (1597) 1603 Reipolzkirch an die Kinder ihrerSchwester Sidonie, wogegen For bach und Rixingen an dasHaus Leiningen-Westerburg fielen. Rixingen kam als-dann durch Kauf in den alleinigen Besitz dieses Hauses, undzwar zahlte Graf Philipp bezw. Graf Ludwig an Johann vonHohenfels-Reipolzkircli 71000 fl. für die Hälfte von Rixingenund Mörsperg.

Als Christian von Anhalt 1591 dem König Heinrich IV.von Frankreich Truppen zuführte, eroberten und plündertendiese die Stadt und das Schloss Forbach.

Mit dem Tode des letzten Hohenfels 1602 fielen die Be-sitzungen (ausgenommen Reipolzkirch) als Erbe an LudwigGraf zu Leiningen-Westerburg und theilweise an Joh. Jacob II.von Eberstein. Die 2 Erben besassen Forbach zunächst ge-meinsam bis 1618, in welchem Jahre sie diese Herrschaft

') .Kremer, Geneal. Gesch. S. 176.

'0 Gebhardi, Gen. Gesch. der Reichsstände, 1776, S. 649 und 657.a ) Ebenda, S. 657 und 703.