— 156 —
Bucklige schenkte damals Forbach der Abtei St. Vanne 1 ). Im13. Jahrhundert finden wir es im Besitz der Grafen vonRixingen-Forbacli, als deren Stammvater Dietrich von Werd(Wörth a. d. III), ein Nachkomme des alten Ardennergeschlechts,dessen Ahnherr Wigerich ist, erscheint. Dietrich kommt 1220bis 1229 in Urkunden vor und muss vor 1241 Graf vonRixingen-Forbacli geworden sein; er nennt sich 1241 bei einerSchenkung „Graf von Ruckesingen" 2 ), und unterzeichnet imgleichen Jahre eine Urkunde als „Herr von Forbach".
Als wirklicher Graf von Forbach erscheint 1280 Heinrich,der vor 1290 starb. Heinrichs Söhne Heinrich und Konradtheilten 1291. Der ältere Konrad bekam Rixingen und setztediese Linie fort, die um die Mitte des 14. Jahrhunderts imMannesstamm erlosch. Sein Sohn Konrad II. hinterliess nureine Tochter, die 1345 mit Graf Frit.zmann von Leiningen ver-mählt wurde, wodurch die Rixinger Güter an das HausLeiningen (Hartenburger Asts) kamen 3 ). Heinrich dagegenstiftete die Linie Forbach, zu welcher Herrschaft zahlreicheOrte gehörten.
Heinrichs Sohn Gottfried und seine Gemahlin Agneshatten eine Tochter Margarethe, deren Gemahl Johann vonAspermont die Herrschaft Forbach bekam. Nachher kamdiese durch Renatus I. an Arnold von Sierck, von diesem aufdessen einzige Tochter Adelheid, die mit dem Grafen Hanne-mann von Leiningen-Rixingen vermählt war (1474). Hanne-mann's jüngste Tochter Walpurg hatte zum Gemahl Johann IIIvon Hohenfels-Reipolzkirch; nach dem Tode Hannemann's fandeine Theilung statt, der zu Folge die von Dhaun-Falkensteindie Rixinger Güter, die von Hohenfels-Reipolzkirch Forbach
Calmet, hist. de la Lorraine II. Preuyes, S. 15.
2 ) Schöpflin, Als. dipl. II. 522.
a ) Calmet, Hist. d. 1. Lorraine IH. 439. Kremer. Ard. Geschl. 127. 128. 172.