') Knoch, Westerb. Chronik, I. S. 72.-i ) Kremer, Ardennergeschl. S. 51, 52,
Ludwig 467
Graf zu Leiningen-Westerburg-Rixingen,des heil. röm. Reichs Semperfrei.
„Ein Mann von grossem Ansehen, Gelehrsamkeit undvielen rühmlichen Tugenden" 1 ).
Geboren am 10. Aug. 1557, studirte er von 1569 an zuStrassburg, wo er 1563 das Canonicat seines Oheims, GrafReinhard, erlangt hatte, und erhielt nach Absolvirung seinerStudien von seinem Vater Rauschenburg, Oberbronn und For-bach, die eingebrachten Güter seiner Mutter, vorbehaltlich derOberhoheit und des Öffnungsrechts, zum Unterhalte zuge-wiesen.
1578 erbte und theilte er mit dem Grafen von Ebersteindie durch Philipps von Dhaun Absterben ihnen zufallendenGrafschaften Rixingen, Mörsperg, Frauenburg und Werdenstein,brachte auch 1593 den Eberstein'sehen Antheil an Rixingenund Mörsperg käuflich an sich und erwarb die HerrschaftForbach. Er war es, der bei seinen Elsässer Unterthanen dieReformation einführte.
Über die von jetzt an öfter erscheinenden HerrschaftenForbach, Rixingen und Mörsperg ist Folgendes zu bemerken:
Die erste Nachricht von Forbach stammt aus dem Jahre1070; es gehörte damals zu Niederlothringen 2 ). Gottfried der