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2 (1891)
Entstehung
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das Leininger Thal gerufen, wodurch die Früchte zerstört unddie Dämme gebrochen wären, erwiderte sie: „es könnten der-gleichen Wetter nur von Gott kommen, welcher die Menschendadurch zur Strafe ziehen wolle" 1 ).

438 3. Philipp, der Nachfolger seines Vaters.

Aus der II. Ehe Graf Reinharts stammten 6 Kinder:

439 4. Kuno II., der Nachfolger seines Vaters, sowie seinesBruders Philipp.

440 5. Katharina, geboren 1489, gestorben 6. Januar 1546.

441 6. Margarethe, geboren 13. Mai 1491; ihr Todesjahr istnicht sicher festzustellen; jedenfalls lebte sie noch 1538 2 ). Siewar Aebtissin zu St. Märionberg in Boppart, und hat jährlich10 Goldgulden an das Kloster gegeben 3 ).

442 7. Johannes, geboren 29. Sept. 1498; 1510 Canonicus zuCöln, wo er auch studirte, ferner zu Mainz und Trier; durchVerwendung seines Bruders Philipp am kaiserlichen Hofewurde er 1519 Propst am Stift zu Wetzlar. Er hatte jährlich100 fl. Apanage aus dem Erbe seiner Eltern.

443 8. Anna, Nonne zu Boppart. Aus besonderer Zuneigungwurde sie vom Erzbischof von Trier selbst in der MarienbergerKirche zu Profess genommen und eingeweiht; sie lebtenoch 1485.

444 9. Mathilde findet sich ebenfalls als Nonne zu Boppart1484 und 1502.

') Knoch; Lehmann, Leininger Thal (1832) S. 17; Kuby, malerische Pfalz8. 26; Becker, Pfalz und Pfalzer S. 250; Neu-Leiningen, Mitth. d. hist. Ver. d.Pf., XI. S. 89.

2 ) Siehe unter Graf Eeinhart No. 436.

3 ) Man verwechselte sie wiederholt mit der zur gleichen Zeit im BopparterKloster weilenden Tochter Graf Emich's VIII. v. Lein.-Hartenburg, Barbara, dieseit 1522 Klosterfrau, von 1547 bis zu ihrem Tode, 27. Febr. 1576, Aebtissin da-selbst war; siehe den Grabstein mit Legende und Wappen auf dem Marienbergzu Boppart.