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2 (1891)
Entstehung
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mahlte ihn sein Vater, nachdem Reinhart sein 16. Jahr erreicht,am 2. Juli 1404 mit Elsa von Runckel, der Wittwe Walthers 424von Cronberg, die ihm 5000 Gulden Ehegelder einbrachte, undder der Erzbischof Werner von Trier 1413 den Besitz vonSchadeck so lange ihr Schwiegervater, Reinhart II., lebe,zusicherte 1 ).

Elsa starb kinderlos um 1420, wodurch Reinhart, dem nurdie lebenslängliche Nutzmessung jener 500011. Ehegelder zustand,eine neue Schuld erwuchs, indem diese Summe auf die Kinderihrer I.Ehe, die Cronberg'schen Erben, zurückfiel. Er verschriebdaher dieselben auf die Zölle von Caub und Boppart 2 ).

Am 5. December 1422 verlobte er sich auf's Neue, undzwar mit Margarethe, der Tochter Graf Friedrichs VIII. 425von Leiningen-Dagsburg und der Margarethe, Markgräfin vonBaden-Hocliberg; die Vermählung fand am 24. August 1423 3 )statt, und wurde die junge Frau auf Schadeck verwidmet.

Diese Heirath war von sehr günstigen Folgen für dasWesterburger Haus begleitet; denn die sämmtlichen Geschwisterder Gräfin Margarethe, insbesondere ihr Bruder Hesso, der re-gierende Landgraf zu Leiningen, sanken ohne Leibeserben in'sGrab. Nach des Letzteren Tod, 8. März 1467, wollte Marga-rethe als Wittwe, — da ihr Gemahl Reinhart III. schon 1449und ihr Sohn Kuno I. 1459 verstorben war — für sich undKuno's Sohn, ihren Enkel, Reinhard IV. (I.) das Erbe Hesso'santreten, wurde aber, als sie nach Neu-Leiningen kam, vonGraf Emich VIII. von Leiningen-Hartenburg, der diesen Platzschon besetzt hatte, vor dem Burgthore abgewiesen; sie wandtesich nun an den Bischof von Worms und liess sich durch

') Lehmann, Dyn. v. Wester., Boil. No. 75, 8. 233. Original in Coblenz.-) Lohmann, Dyn. v. Westert., S. 106.

Nicht 1422, wie es in der Stammtafel dos mediatis. Hauses Leiningon

heisst.