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2 (1891)
Entstehung
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an den Herzog liatte, er aber trotzdem ihm wieder zu Hülfeziehen und seine Forderungen immer noch dadurch erhöhensollte, so lehnte er dies ab und kündigte .1433 dem HerzogeEid und Dienste um so mehr auf, da er eben damals in andereFehden verwickelt war. Die Folge davon war, dass der Herzogihm ebenfalls Fehde ansagte.

Nun erhielt Reinhart in der Zeit von wenig Wochen eineMenge Fehdebriefe, so dass er, ausser dem Herzoge, auch nochmehr als 50 Grafen, Herren und Ritter zu Feinden hatte; aberer liess sich nicht absclirecken,?-sondern fiel mit seinen Reisigenin das Amt Blankenburg ein und richtete daselbst, ohne dassder Herzog es hindern konnte, grossen Schaden durch Raubund Brand an. Nun zeigte sich der Herzog schon 1434 zueinem friedlichen Abkommen geneigt und verschrieb sogardem Rein hart III. jährlich 100 Gulden auf den Zoll zu Solt-bommel, wogegen er aber mit dem Herzoge Adolph, mit Johannvon Wied und Gerlach von Isenburg in ein Bündniss gegenden Herzog von Cleve eintreten musste?; man machte hierbeidie Bedingung, dass, wenn sie diesen und seine Helfer fangenwürden, sie dessen Land so lange in Besitz behalten wollten,bis ihnen 25000 Gulden erlegt seien, wozu der gefangeneHerzog 10000, ein Graf 5000 und ein Freier 1000 Gulden Löse-geld entrichten müssten. Dieser Krieg währte noch bis 1436,wo dann durch die Herzoge von Burgund und Brabantzwischen den streitenden Tlieilen ein Frieden vermittelt unddarin Westerburg und Isenburg besonders mit einbegriffenwurden 1 ).

Während dieses Kampfes hatte Reinhart auch noch mitAnderen zu schaffen, so mit dem Mainzer Dompropst, HeinrichGrafen von Nassau, wegen der Gemeinschaft der Herrschaft

') Arckivrath Knochs Chronik im Archiv des Grafen K. E, zu Leiningen-Westeiburg.