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2 (1891)
Entstehung
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von Trier 1394 seine Einwilligung gab 1 ). Ihre Frömmigkeitwar eine grosse; sie stiftete nicht nur 1383 den Katharinen-Altar in Gemünden, sondern war auch von einem Cisterzienser-Kloster in eine geistliche Schwesterschaft aufgenommen. Siestarb am 21. März 1403 und ruht in der Gruft zu Gemünden 2 ).

Ihre Mutter, Margaretha (nach Lehmann eine geborene Burg-gräfin von Nürnberg; sie war aber eine Gräfin von Nassau-Idstein), vermachte ihr 1382 von dem auf die Grafschaft Nassauverschriebenen Witthum und ihrer Morgengabe 2000 Gold-gulden, auch sollte sie nach der Mutter Absterben alle fahrendeHabe in Haus und Hof, Früchte, Wein pp. zum Voraus er-halten, ohne jedoch dass dieses Vermächtniss ihr an ihrerväterlichen oder mütterlichen Erbschaft Eintrag thue 3 ). Leideraber kam die Westerburger Familie grösstentlieils um dieseErbschaft, wenigstens konnte sie eigentliche Landestheile vonden Nassauern nicht bekommen.

Reinhart II. hatte von seiner Gemahlin zwei Kinder:

1. Reinhart III., der sein Nachfolger wurde, und 423

2.-Agnes. vermählt an .Johann II; von Wied zu Isen- 422-buFg-als dessen-ers-te Gemahlin, starb bereits 1415.

') Nach des Archivraths Ivnoch Westerburger Chronik (im Archiv dosGrafen Ii. E. zu Lein.-Westerburg.)

2 ) Nach dem Leinin gen-Westerburger Salbuch und nach dem Verzeich-nuss der Gräfin Ottilie; auch nach Schliophake und Menzel, Gesch. von NassauVI. 29. Lehmann setzt ihren Tod irriger Weise in das Jahr 1401.

3 ) Lehmann, D. v. W., Beil. No. 53. S. 199.