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zufinden. Aus einem Revers Reinliart's Herrn zu Westerburgund zu Schauenburg von 1404 geht hervor, dass Herr AdolphJunghertzog ihn und Reinhardten Jungherren zu Westerburg,seinen Sohn, zu seinen edeln Mannen empfangen und ihnen100 rheinische Gulden jährlich ihrer beider Leben lang ange-wiesen 1 ). Auch erhielt er noch eine Verschreibung über 1000Gulden, und jene 100 Gulden wurden ihm auf das KirchspielBerthen angewiesen 2 ), doch währte es jedenfalls noch langeZeit, bis Reinhart und seine Nachfolger zu ihrem Rechte ge-langten, sodass er deshalb öfter in Verlegenheit kam; somusste er 1398 von Dietrich von Runckol 1000 schwere Guldenentlehnen und dagegen 80 Gulden jährlich verschreiben, sowieüberdies die Hälfte der Herrschaft Schadeck als lösliches Unter-pfand gehen 8 ); er suchte und bekam dazu auch die Genehmi-gung des Lehnshern, des Erzbiscliofs Werner von Trier.
Ebenfalls 1398 verlieh ihm König Wenzel, wegen dervielen und getreuen Dienste, welche er 1 und seine Vorälterndem römischen Reiche erwiesen, das Halsgericht zu Cramperg,Viepurg und Habichtenscheid 4 ).
Am 10. Juni 1404 beschwört Reinhart II., als Ganerbe zuCleeberg, mit Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken, HerrnJohann zu Limburg, Johann von Isenburg-Büdingen und Gott-fried von Eppenstein den aufgerichteten Burgfrieden zu Clee-berg 5 ), den später drei der Theilhaber (statt der bisherigenfünf), nämlich Philipp von Nassau-Saarbrücken, Gottfried zuEppenstein und Reinhart Herr zu Westerburg am 11. Dec. 1407
') Original im Staatsarchiv zu München.
-) Nach des Archivrath Knock "Westerburger Chronik.
а ) Lehmann, D. v. W., Beil. No. 67, S. 220.
4 ) Ebenda, Beil. No. 68, S. 223. Original im Archiv des Grafen IC. E. zu
Lein.-Westerburg.
б ) G. Simon, Gesch. des Hauses Isenburg III. 237 und 238. (S. die Notiz
über Cleeberg unter Heinrich I.)