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es kam zu einer Schlacht, in welcher clie Clevischen mit Hülfeder Weseler Bürger einen glänzenden Sieg erfochten; die Her-zoge von Berg und Jülich, die Grafen von Solms, Isenburg,Sayn, Reifferscheidt und mit ihnen auch Reinhart II. nebstvielen Rittern wurden gefangen und musstein sich mit grossenSummen loskaufen. Besonders kostspielig wurde dies fürReinliart, der nicht nur sich selbst, sondern auch seine Vasallenaus eignen Mitteln mit grossen Summen auslösen musste.Zwar versprach der Herzog von Berg, alle seine Bundesge-nossen zu entschädigen; da ihm aber die Mittel dazu fehlten,so wirkte er sich bei König Wenzel eine Zahlungsfrist aus,wodurch sich diese Angelegenheit bis zum Jahre 1404 undlänger hinzog.
Der nächste Schritt zur Tilgung dieser Schuld war der,dass am St. Medardustag Wilhelm Herzog zu dem Berg,Gerard Thumpropst und Graf Adolff zu Rauensperg bekennen,„weil ihr lieber Neffe und getrever Reinart Herr zu Wester-burg verziehen au ff die nidderläge vor Cleve gelitten, das sieihme schuldig seien 10000 gute alte Schilde, soll iarlichs 1300derselben empfangen aus dem Ampt Monsheim bis zu gentz-licher Bezahlung pp", und an demselben Tage erklärt Reinliart,dass der Herzog von Berg ihm (natürlich nur durch den Schuld-schein) genug gethan für allen Schaden, Schätzung, Verlustund Zehrung, die er und die seinen in der Niederlage vonCleve erlitten. Wirklich erhielt er 1401 von Herzog Wilhelmeine Abschlagszahlung von 620 guten schweren rheinischenGulden wegen der „niederlag von Cleue", und 1410 bekenntReinliart, vom Herzog Adolf zu dem Berg nochmals 800 güldeneKronen in Abschlag der Summen wegen, der „Nidderlag vorCleve" erhalten zu haben 1 ). Wann und ob der übrige Theilder stipulierten Summe bezahlt worden sei, war nicht auf-
'j Es befinden sieb hierüber mehrere Urkunden im Staatsarchiv zu München.