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siein geschlichtet wäre, Antheil an demselben erhalten, nachseinem Tode aber sollte dies Alles wieder an die HerrschaftWesterburg zurückfallen. Nach dem Tode Siegfrieds, desSohnes Reinliart's I., welchem Schaumburg zugewiesen war,und nach geschehenem Anfall dieser Herrschaft an Reinhart II 1 )sollte sein Bruder Johann auch davon jährlich noch 50 Guldenaus dem Zolle zu Boppart lebenslang als Entschädigungbekommen.
29. Juli 1394 gestattete ihm der Erzbischof von Trier,seine Gemahlin auf Schadeck bewidmen zu dürfen-) und 13.März 1395 streckte dieser ihm auf den Zoll zu Boppart wieder-holt 150 Goldgulden vor 3 ).
Im Jahre 1396 errang er bei Drachenfcls einen v glänzendem'Sieg über den Bund oder die Gesellschaft der Häuser' 4 ), waraber im folgenden Jahre 1397 minder glücklich. Er hatte sichin ein Biindniss mit dem Herzoge Wilhelm von Berg ünetAndern gegen den Herzog von Cleve eingelassen. Der vonBerg war mit seinen Bundesgenossen bereits in das Cleve'scheeingefallen und verheerte dasselbe; der Herzog von Cleve aberzog mit seiner ganzen Macht den Eindringenden entgegen, und
') Reinkart II. erbte von seinem Vetter Siegfried v. Westerburg, Herrnzu Sehaumburg, auch den dritten Theil von Gleipperg und Mekrenberg; dieübrigen beiden Theile erbte Graf Adolph von Nassau. (Verzeiohniss der GräfinOttilie zu Lein.-Westerburg von 1588.)
2 ) Lehmann, D. v. W., Beil. No. 64, S. 216.
•') Ebenda. Beil No. 65, S. 217. Originale i i Coblonz.
4 ) Die Limburger Chronik spricht diesen Sieg dem Sohne Reinkarts II. zu ;aber derselbe war damals erst acht Jahre alt. — Dass die Stadt Frankfurt da-mals mit zu dem Bunde der Häuser gehörte, dürfte daraus hervorgehen, dass1396 Hennig, Gilbreoht und Conrad Schuh von Holzhauscn, Bürgermeister undRath der Stadt Frankfurt, einen Absage- und Fehdebrief an Junker Reinhart,Herrn zu Westerburg, geschickt; s. Leisner. Frankfurter Chronik. T. III. c. 25.pag. 345,