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und belehnte sie mit dem Gerichte Habichtenseheid 1 ), welchesehedem auch die Herrschaft Schaumburg in sich fasste 2 ). Seit-dem nahmen sie an allen Kriegszügen des Kaisers Theil.
.Trotzdem' aber unterliess Reinhart nicht, nach besten
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Kräften für das Wohl seiner Herrschaften zu sorgen. So er-theilte er in einer Urkunde von 1331 3 ) der Stadt Westerburgbesondere Specialprivilegien, während die Freibriefe der KönigeAdolph und Albrecht sich über diese städtischen Freiheitennur mehr im Allgemeinen aussprachen. ^Offenbar"standen, wieaus der betreffenden Urkunde hervorgeht, die Bürger vonWesterburg, trotz ihres Stadtrechts, noch in strenger Dienst-barkeit und Leibeigenschaft gegen ihrewTandesherren, welchemit den Besitzungen derselben nach Willkür schalten konnten;es war daher sicherlich eine grosse von hoher ^Erleuchtung'zeugende Gabe, wenn Reinhart festsetzte, class kein Bürger
!) Alle diese Notizen giebt Archivrath Knoch in seiner handschriftlichenChronik. Die obige Urkunde ist zu „Pfirt in dem Lager" ausgestellt.
-) Weydenbach, die Burg Caub etc., in den Annalen des Voreins fürNassau. Alterth. Bd. IX. pag. 304.
p „Ich Reynhart Herr zu Westerburg thue kund, dass ich mit gudemwillen eine Gnade vnd eyno fryheit moyuen Burger zu Westerburg hain geben,also daz ich, noch keyne myne nachekomelinge myne vorgonant bürgern ontorbonensal, noch keyne yre erbin, keyne der huse, noch garten, noch landes noch koynodes gudes des sy nu von mir haint .... anderwerbe daz ich nommernusol yren Zyns gehoen . . . , mit want als gewonlich ist, dat is daz husosehes phennig, der garten dru phennigo .... auch hau ich mynen burgerndie fryheit gebin, daz ich durch keiniglerley sacho .... gewalt noch un-recht an sy legen ansal .... Noch geloben ich . . . wen daz ge-schehe, daz irr eyner von mir woldo faren, der sal geben eyno mark an dembuwe, und mng verkauften .... ayne (ohue) mynen Zorne vnd ayn allerleyhindernisse .... wer burger hie will werden, der soll dry Schillinge gebenan dem buwe .... Nach einer alten zuverlässigen Copie ausführlicher ab-gedruckt bei Lehmann, Dynasten von Westerburg, nr. 21. S. 137. Besondersinteressant ist diese Urkunde auch in Bezug auf die Stellung der Hörigen undLeibeigenen.