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Heinrieh und Johann zu Sponheim, Heinrich von Kessel,Wilhelm von Salm, Heinrich und Robert von VirneburgFriedrich von Rietberg, Otto von Tecklenburg, Dietrich vonLimburg, Dietrich von Heinsberg, die 2 Bertholde von Buren,Friedrich und Heinrich von Reifferscheid^ Walram von Falken-burg, Otto von Waldeck, Simon -von der Lippe und Otto vonWickerode errichteten. Eine wahrhaft imposante Zahl vonzum Theil mächtigen Feinden. Sie gelobten einander denkräftigsten Beistand in der bevorstehenden Fehde gegen Sieg-fried und wider alle Gegner jedes Einzelnen, und wollten mitKeinem anders Frieden schliessen, als wenn jeder Verbündetedarin einbegriffen wäre. Sollte aber auch der Friede herge-stellt sein und Einer oder der Andere durch den Erzbischofwieder angegriffen werden, so wollten sie gegen diesen Allewieder einander Beistand leisten, ausgenommen gegen KönigRudolph 1 ).
Manche Feinde erwarb der Erzbischof sich auch durchseine Anhänglichkeit an König Rudolph, welcher den unterdem Interregnum verwilderten Adel mit gewaltiger Hand zurOrdnung zurückzuführen trachtete. Da der Erzbischof die gegenihn gerichteten Pläne kannte, so suchte auch er sich durchBundesgenossen zu stärken; so verspricht am 24. Oct. 1277 inCöln der Bischof Conrad von Osnabrück dem Erzbischof, ihmgegen die Grafen von Jülich, von der Mark, von Arnsberg etc.mit 400 Bewaffneten beizustehen, und am 17. Nov. 1277 schliesstauch der Abt Heinrich von Corvey mit ihm ein Bündniss gegenHeinrich von Hessen, den Herrn von Waldeck, denGrafen von der Mark und Arnsberg 2 ). Auch mit derdamals mächtigen Kaiserstadt Aachen hatte er sich verbündet.Dieser Stadt wollte sich sein erklärter Feind Graf Wilhelm
] ) Nach des Archivrath Kiioch Westerburger Chronik.
2 ) Lacomblet II. 708.