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Die Firma A, F. Uoehler in Leipzig. II. ^LZd —: 872.
streng rechtlichen, kenntnißvollen und thätigen Geschäftsmann kennen lernte,der sich in jeder Beziehung mein vertrauen und meine Zufriedenheiterworben hat und den ich aus voller Überzeugung allen denen zum Illusteraufstellen kann, die sich dem Buchhandel widmen und einst, zum Nutzender Wissenschaft und ihrem eigenen Ivohle ein eigenes Ltablissemeutgründen wollen.
Xurlsrulm, ;s. Zuly Z829. ^ ^
Der wünchener Aufenthalt zog sich bis in den November hinein. DieVerhandlungen mit Fleischmann haben jedenfalls schnell zu einem für beideTeile befriedigenden Abschluß geführt, denn in einem Briefe vom 29. Augustf829 sieht er die Sache in dieser Beziehung als abgemacht an und legt sichbereits die künftige Arbeitsteilung zurecht:
„Flcischmann hat jetzt 5 Diener, wovon einer noch nicht lange aus-gelernt hat. Der älteste wird nächsten Ulonath zu Pustet gehen, der dannzum ersten avancircnde, der bei Fleischmann auch gelernt hat, ist ein sehrbraver fleißiger junger wann, mit dein ich schon das Geschäft vorwärts zubringen hoffe, den 2 würde ich während den Winter noch behalten, dann zuGstcrn gehen lassen und einen Lehrling nehmen. Sehr lieb wäre es mir, wenndie Sache sich im Laufe Septbr. entschiede, damit ich gleich wegen der Tollegicn-bücher, die ich bis Ende Gctbr. hier haben müßte, das nötige besorgen könnte,denn die Universität würde ich besonders berücksichtigen und werde deswegenauch fast sämmtlichen Professoren meine Auswartung machen. FleischmannsLaden, den ich beibehalte, liegt zunächst der Universitätsgebäude."
Daß der Vertrag mit Fleischmann bereits geschlossen war, obgleich ernicht mehr erhalten ist, geht aus einer Bemerkung in einein Briefe peinrichAochlers vom nächsten Frühjahr hervor: „— wenn man sich nicht, wie esmit Deinen: Aontrakt mit Fleischmann der Fall gewesen wäre, eine schwereLast auf viele Zahre ausbürden will. —"
Schwerer zu besiegen aber war der widerstand der Behörden, welchedie Uonzession zu erteilen hatten, und dieser widerstand zeigte sich zuletztals unbesieglich, jedenfalls zum großen Uummer des davon Betroffenen, zumgrößten peile aber für die Firma U. F. Aochler in Leipzig.
wie sich der endlich in wünchen auch in letzter Znstanz nicht der Threbayrischer Untcrthancnschast Gewürdigte die fernere Zukunft als Znhaber desFleischmannschcn Geschäftes gedacht hat, möge am besten mit seinen eigenenWorten gesagt sein. Der nachfolgende Brief ist der einzige unter den vor-handenen, der an den Vater gerichtet ist, Briefe vom Vater an den Sohnfehlen dagegen leider ganz.
Uüuollsu, d. z^. Oetbr. ^329.
wein lieber Vater!
Gestern erhielt ich dein liebes Schreiben vom 29. d. worin Dumir von neuem Beweise deiner Liebe und Fürsorge für mich giebst. —