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Hundert Jahre Geschichte der Arnoldischen Buchhandlung zu Dresden von 1790 - 1890
Entstehung
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Rückblick auf Anwld'S VcrlngstlMigkeit.

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die Namen Amman, Aster, Berzelius, Wattiger, Bronikowski, Claurcn,B. Cotta, H. Catta, Fouqus, Dr. H. L. Geinitz, Gerstäckcr, Gräße, Hahne-mann, Th. Hell, Houwald, I. G. Kohl, Fr. Laun, I. G. Lchmann,Dr. C. Mllnde, Dr. C. H. Naumann, Odcleben, Chr. T. Otto, Philalethes,Dr. H. G. L. Reichenbach, Maler L. Nichter, E. A. Roßinäßler, Dr. M.Nühlmann, G. Schilling, Dr. E. Schmalz, Dr. H. M. Schmalz, I. A.Schubert, H. W. Schutze, Dr. L. F. O. Schwarze, Dr. F. A. Struve, A.von Tromlitz, C. H. van der Velde und C. Weisflog. Wie vielseitig derVerlag war, wird mau aus folgender wissenschaftlicher Uebersicht ersehen.Bei seinem Tode hatte Arnold nach 57jähriger Thätigkeit verlegt ans demGebiete der Theologie 166, Rechtswissenschaft 60, Staatswissenschaft 133,Mediein 123, Thierheilknnde 8, Natnrwissenschaft 131, Philosophie 29,Literaturwissenschaft 43, Pädagogik 66, Jugendschriften 18, Philologie 8t,Geschichte 63, Biographie 42, Geographie 99, Mathematik 63, Kriegswissen-schaft 65, Handelswissenschaft 23, Technologie 51, Hans- und Landwirth-schaft 86, Forst- und Jagdwissenschaft 46, Musikwissenschaft 15, Gedichte 54,Romane und Novellen 621, Theater 183, Vermischtes 23, Artikel des Kunst-handels 80, Karten und Pläne 41, Musikalien 109, insgesammt 3489 Werke.Freilich Dmbsnt suu tutm liknzlti, wie viel von diesen Werken sind heutigenTages noch gangbar? Kaum ein Procent.

Christoph Arnold war einer der populärsten Männer Dresdens, eskannte ihn wohl fast jeder Einwohner der Stadt. In den letzten Jahr-zehnten seines Lebens wurde er allgemein Papa Arnold genannt; wegen seinesbiederen Wesens, seines wohlthätigen Sinnes und seiner unantastbaren Recht-schaffenheit war er bei Jedermann beliebt. In allen Werken, die seiner er-wähnen, werden diese Charaktereigenschaften ausdrücklich an ihm gerühmt,sogar der berüchtigte Verfasser des BuchesDresden und die Dresdner",welcher an allen von ihm besprochenen Persönlichkeiten etwas zn mäkelnhat, nannte ihneinen deutschen Biedermann im vollsten Sinne des Wortes".In dem bekannten Charaktergemälde von Dresden grau in grau heißtes von ihm,es würde ihm sein vieljähriges unermüdliches Wirken gewiß