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Tod Christoph Arnold's.
So hing Drin Auge an den ird'schen Sternen,
Und Bahnen schufst Du ihrem Lichte schnell.
Du trugst der Wissenschaft erhab'ne LehrenHin durch die Welt durch Deines Namens Gunst;Und Guttenbcrgs dankbare Jünger ehrenIn Dir den Freund und Pfleger ihrer Kunst.
Laß, edler Greis, Dir Dank und Wunsch gefallen!
Ob längst die Mitwelt Deinen Namen kennt,
Doch unter Deinen Zeitgenossen allenIst Keiner, der wie wir Dich Vater nennt. —
Wir kamen nicht, um Deinen Ruhm zu singen;
Ein Denkmal, das in unsrer Sprache spricht,
'Beschlossen wir als Opfer Dir zu bringen,
Und Du, Gefeierter, verwirfst es nicht. —
Trotz seines hohen Alters schenkte er seinem Geschäfte unausgesetzteAufmerksamkeit und nahm noch an allen öffentlichen Allgelegenheiten regenAntheil.
Im Frühjahr des Jahres 1847 aber traf den bis dahin stets rüstiggebliebenen Greis die erste Mahnung an den Tod, ein Schlaganfall, vondem er sich jedoch soweit erholt hatte, daß er an schönen Tagen ansfahrenkonnte. Dies war auch am 5. August der Fall gewesen; er hatte sich beider Rückkunft von seiner Spazierfahrt noch nach seiller Gewohnheit dieZeitung vorleseil lassen lind war wie gewöhnlich zu Bett gegangen, als ihngegen Morgen ein erneuter Schlagfluß traf, welcher ihu sanft aus dieserZeit in die Ewigkeit hinüberführte. Er ist dann am 9. Anglist einfach, wieer es liebte, begraben worden. Mit ihm erlosch ein reiches schönes Leben,ein Leben, von dem man sagen konnte, es war werth, gelebt zu werden. —
Werfen wir null einen Rückblick auf Johann Christoph Arnold'sbuchhändlcrische Thätigkeit, so muß man sagen, daß dieselbe wirklich eineganz erstaunliche gewesen ist. Er, der mit nichts angefangen, war beiseinem Tode entschieden mit der angesehenste Verleger Deutschlands, in dessenVerlag ein großer Theil der damals klangvollsten Namen ans wissenschaft-lichem wie ans schöngeistigem Gebiet vereinigt waren. Ich erwähne nur