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Anfänge des Kunst- und MnsikcilimNcrlagcs,
Auch den Kunst- und Musikalienverlag zog Arnold sehr bald in dasGebiet seiner Thätigkeit. Bereits im Jahre 1799 hatte er von Stölzel dasBild „Dees Homo von Guido Rcni" aus der Dresdner Galerie in Kupferstechen lassen und in den Handel gebracht. Als dann zu Anfang desIS. Jahrhunderts die Sächsische Schweiz mehr und mehr bekannt wurde,war das erste Unternehmen auf dem Gebiete des Kunstverlags in dieserZeit: „Zwölf Parthien aus der Sächsischen Schweiz nach derNatur ausgewählt in 8", einzeln ü 4 Groschen, zusammen 2 Thaler".Den Musikalienverlag eröffnete Arnold mit den „MusikalischenArabesken". Er kündigte dieselben bereits am 12. Januar 1804 imDresdner Anzeiger an und sagt, es habe ihn dazu die Wahrnehmung ver-anlaßt, daß fast in jeder neuen in dem hiesigen Theater aufgeführten Opereinige Sing- und andere Stücke vorkämen, die das Glück hätten, Lieblingedes Publikums zu werden und in allen geschmackvollen Musikfreunden denWunsch aufkommen ließen, sie sobald als möglich im Clavicrausznge aufihrem Notenpulte zu haben. Dieser Wunsch wäre nun bis jetzt sehr schwerzu befriedigen gewesen und er schmeichle sich, Beifall und Unterstützung zuerhalten, wenn er künftig mit dem Schlüsse jeden Monats von jenen Lieb-lingsmnsiken ein ungefähr 5 Bogen starkes Heft mit italienischem unddeutschem Text unter dem Titel: „Musikalische Arabesken, Licblingsstückeaus den neuesten Opern für Clavier und Gesang" erscheinen lasse. DasUnternehmen ist aber nur drei Jahre lang im Gange gewesen, im Jahre1806 erschien das letzte Heft. Auch das Museum ließ er in diesem Jahreeingehen, dagegen vermehrte er die übrigen bestehenden Geschäfte noch durchein neues.
Sein früherer Compagnon A. Pinther war am 20. Juni 1805 ge-storben und hatte nichts hinterlassen. Das von ihm innegehabte Geschäftnebst Privilegium kaufte nun Arnold am 19. Mai 1807 für 1500 Thalerund suchte um Genehmigung nach, dasselbe auf seinen Stiefsohn, welcherbei ihm als Buchhalter thätig war, übertragen zu dürfen, was ihm auchunterm 25. April 1808 genehmigt wurde. Das Geschäft befand sich aufder Schloßgasse Nr. 328 (jetzt Nr. 24) und sirmirte: Winklcr'sche Buch-,Kunst- und Musikalienhandlung. Es war mit einer umfangreichen Musi-kalienleihanstalt verbunden und wurde im Jahre 1827 zunächst nach Neu-stadt am Markt (jetzt Nr. 9), dann an die Brücke verlegt. Die Arnold'-