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Erste Verlagsthätigkeit Christvph Arnolds.
zeichnen, dem Anfänger richtig anatomirte Skizzen von menschlichen und vonthierischen Körpern, der Stickerin, dem Künstler und Handwerker geschmack-volle Desseins zu Verzierungen und dem Bilderlicbhaber gute Zimmer-bekleidnng gewährt.
Um diesem Mangel zu begegnen, habe ich mich entschlossen, ein solches„Handbuch für Zeichner" in groß Quart und zwar Heftweise heraus-zugeben.
Das erste Heft erscheint zu Ostern 1794 gewiß und wird folgendeBlätter enthalten:
1) ist ein Knabe, der einen Amor copirt, von Klengel gemahlt undvon Stölzel in seiner schönen punktirten Manier ausgestochen,
2) ein historisches Blatt nach Oeser von Stölzel in eben dieser Manierausgeführt,
3) eine romantische Landschaft von Veith nach eigener Phantasie ent-worfen, gestochen und unter seiner Aufsicht nach der Natur in Aberli'sManier colorirt,
4) eine Gruppe menschlicher Körper von Sieghard gezeichnet und vonSeiffert gestochen,
5) eine skizzirte Landschaft mit Pferden u. s. w. und
6) Desseins zu Stickereyen, Verzierungen u. s. w., beyde von ebendiesen Meistern.
Alle diese Blätter werden mit möglichsten Fleiße bearbeitet, auf dasbeste Schweizer- und Holländisches Papier abgedruckt, der die Kupfer er-läuternde Text aber wird von einem Manne bearbeitet werden, welcher sichals Kunstkenner und Schriftsteller längst rühmlich bekannt gemacht hat.
Das Ganze erscheinet in einem farbigem Umschlage und zwar so, daßJeder, der die Kupfer unter Glas bringen will, solche unbeschädigt heraus-nehmen kann.
Da nun gewiß Niemand das kostspielige dieses Unternehmens über-sehen wird, so wird es mir auch nicht verdacht werden, wenn ich mir fürdieses erste Heft 1 Rthr. 12 Gr. Couv.-Geld, bis zum März des künftigenJahres vorausbezahlen lasse, zumahl wenn ich mich, des geringfügigenPreises ohngeachtet, hierdurch dagegen verbindlich mache: daß ich allendenen, die sich bey der Erscheinung des Werks in ihrer Erwartung betrogensehen sollten, ihre Pränumeration franko zurücksenden werde.