Erste Verlagsthätigkeit Christoph Arnold'S,
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stark, geheftet und zu dem geringen Preise von 1 Gr. 6 Pfg. Dieses ersteHeft dient als Probestück sttr den Käufer, um sich von dem Werthe oderUnwerthe dieser Zeitschrift zu überzeugen.
Sobald als die zur Verringerung der Verlagskostcn bestimmten Exem-plarien untergebracht sind, wird mit dem ferneren Drucke dieser Blätter un-unterbrochen fortgefahren werden. Jeder Abnehmer macht sich auf einhalbes Jahr verbindlich, er mag nun die Zahlung präunmeraudo zu18 Groschen für das halbe Jahr, oder einzeln zu 1 Gr. 6 Pf. vicrzehn-täglich einreichen. Dafür werden die herauskommenden Hefte jedesmal freyan ihn abgegeben oder durch die Post gesendet werden.
Beyträge, welche der Wahrheit gemäß abgefaßt sind, und die in dieoben bestimmten Grenzen dieses Journals passen, wird man mit Vergnügenannehmen.
Freunde ihres Vaterlandes werden diesem Institute ihre Unterstützungnicht versagen. Diejenigen aber, welche es nicht sind, die mit ihrem Schick-sale unzufrieden leben, die alles Gute übersehen, jeden Fehler und Mangeleinseitig und mit Härte rügen, können sich für eine unbedeutende Ausgabevon 1 Thr. 12 Gr. auf ein ganzes Jahr die goldne Ueberzeugung verschaffen:
„daß sie der mancherley Unannehmlichkeiten, welche sie erdulden, ohn-gcachtet vor tausend andern ihrer vielleicht bessern Mitbrüder, wahre Kinderdes Glücks sind."
Beiträge für dieses Blatt scheint die Redaction nicht viel bekommenzu haben, wahrscheinlich konnte Johann Christoph Arnold kein großesHonorar bezahlen, denn der größte Theil des Inhalts ist von ihm selbstgeschrieben worden. Von dem Blatte sind bis zum Jahre 1795 zwölfNummern erschienen, dann ist es eingegangen, interessant ist es insofernals auf dem Gesammttitelblatt das erste Mal die Firma in der noch heutebestehenden Schreibweise Arnold:sehe Buchhandlung erscheint. Ganz be-sondere Sorgen scheint Arnold ein anderes größeres Verlagsunternehmenbereitet zu haben. Es war dies ein Handbuch für Zeichner. Ueber diesesBuch ließ er eine separate Ankündigung drucken, die erste, welche er in dieWelt schickte und der später noch viele hundert folgen sollten. Sie lautet:
„Air nichts fehlte es bisher so sehr als an einem guten Handbuche fürden Zeichner, an einem Buche, das dem geübten Zeichner Sujets zum Näch-st