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Bau- und Nutzholz unentgeltlich geliefert werden soll, undworin überhaupt Verordnungen über die Bewirtschaftung derWälder und die Forstcultur gegeben werden; vidimirt wurdedies Reglement nochmals 5. Aug. 1789 durch den Maire J. An-stett zu Dagsburg.
Dass auch Graf Philipp Georg eben so, wie die übrigenLeininger Dynasten und deren Besitzungen während des 30jäh-rigen Krieges auf das Furchtbarste zu leiden hatten, ist er-klärlich!' obwohl die schwersten Leiden erst nach seinem Todeüber das Land hereinbrachen.
Er starb am Ii. Februar 1627. Vermählt hatte er sich
226 4. Juli 1(514 mit Gräfin Anna (Tochter des Grafen Georg II.zu Erbach und der Gräfin Anna zu Solms-Laubach), geb. 27. April1582, gestorben am 30. Juli 1650.
Gral Phil. Georgs und der Gräfin Anna Alliancewappen,vorzüglich erhalten, mit der Jahreszahl 1618, befindet sich andem neuen Scliloss zu Mörsperg (Moi imont) in der HerrschaftRixingen in H- - : wuhringen eingemauert. Ueber die Ge-schichte dieses V appens ist Näheres nicht bekannt. Es istder einzige Rest Leiningenscher Herrschaft im Rixinger Lande.
Aus dieser Ehe stammten:
227 1. Friedrich Magnus, geb. 1615, gestorben 1639.
228 2. Em ich Ludwig, geb. 1618. fiel 1638 in der Schlachtbei St. Quentin.
231 3. Johann Casimir, der Nachfolger des Vaters.
229 4. Franziska, geboren 1624, gestorben 1639.
230 5. Anna, geboren 1625, starb 14. December 1668, ver-mählt 10. Dec. 1646 mit dem Grafen Johann zu Nassau-Idstein(geb. 24. Nov. 1603, gest. 23. Mai 1677).