Fürst Emich Karl.
Derselbe wurde am 27. Sept. 1763 geboren und succedirteseinem Vater am 9. Januar 18U7. 1768 wurde er bereits Ritterdes Baden-Durlacli'schen Ordens de la fidelite, stand dannals Major beim kurpfälzischen fürstlich LeiningenschenDragoner-Regiment und wurde am 31. Juli 1785 zum Oberstenund Inhaber dieses Regiments erhoben 1 ). Später avancierte erzum Generallieutenant Was für eine vortreffliche ^ErziehungEmich Carl in seiner Jugend von seinem edlen-Vater erhielt,geht aus IffLandsl .'Aufzeichnungen hervor, der von den beidenFürsten Folgendes schreibt 2 ): „So besorgt der Fürst (KarlFriedr. Wilh.) um das Wohl seiner Unterthanen war, so sorg-sam hatte er seine Gesinnungen auf seinen einzigen Sohn(Emich Karl) übertragen Beide waren redlich beschäftigt,das Wohl der Menschen, deren Führung ihnen oblag, zu gründen.Diese wackeren Fürsten handelten gut, weil sie so fühlten;nicht damit es gepriesen werden solle. — Ihre einfache Tafelwurde durch heitere ungezwungene Unterhaltung zum herr-lichen Mahle, und die Gespräche, wenn Vater und Sohn mitdem gebildeten Cirkel in der schönen Natur wandelten, warenlehrreich, herzlich und fröhlich.
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Sie kehrten in den Höfen der
') Churpfalzbayr. Intelligenzblatt, 42. Stück. München, 31. Juli 1785.") Vorrede zur „Vaterfreude" d. d. 1800. Siehe oben.