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Achtung und Verehrung, und durch das Land ging ein allge-meines Bedauern, als sich die Kunde seines am 24. Nov. 1606eingetretenen Todes verbreitete. Er verschied zu Darmstadt,wurde aber in Dürkheim beigesetzt.
Es sei hier noch bemerkt, dass im Jahre 1594 KönigRudolf II. die von König Friedrich 1470 ertheilten Privilegienvon Neuem bestätigte.
Vermuthlich beziehen sich auf ihn zwei Notizen in demTagebuch und Ausgabenbuch des Kurfürsten Friedrich IV.von der Pfalz 1 ), in deren einer (20. Aug. 1598) gesagt wird:man habe „in Saarbrücken mit der buxsen" geschossen, mitdem Zusatz: „NB. Graf von Leiningen" und in der zweiten(22. Oct. 1598): „hat der von Leiningen das trinken verredetauff ein iar" (in Turlacli).
Ernich XI. verlobte sich am 20. Aug. 1585 mit der Her-155 zogin und Pfalzgräfin Maria Elisabeth von Zweibrücken(Tochter des Pfalzgrafen Wolfgang zu Zweibrücken-Veldenz^und der Landgräfin Anna von Hessen), geboren am f Oct. 1561,gestorben am 28. Febr. 1629. Die Vermählung fand am7. Nov. 1585 statt 2 ) und an demselben Tage verzichtet diejunge Gräfin von Leiningen auf alles väterliche und mütterlicheErbe 8 ). Am folgenden Tage empfing sie den auf Herxheim ausge-stellten Morgengabebrief ihres_Gemahls, 2000 Fl. Morgengabeund 200 Fl. jährlicher Gülten als tägliches Handgeld 4 ), wozuder Bischof von Speyer als Lehnsherr über dieses Dorf Herx-heim seine Einwilligung ertheilte. Die gleiche Summe, diesie als Ehegelder mitbrachte, nämlich 20000 FL, verschrieb ihr
') Latidesarchiv zu Karlsruhe; Zeitschrift für die Gesch. d. Oberrheins 1880Bd. XXXni. pag. 239 u. 241.
a ) Aus dem Dürkheimer Kircheubuche.
S J Leininger Copialbuch.
4 ) Leininger Copialbuch.