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Einige Jahre später, im Jahre 1489, verkaufte er seineAntheile an den Metzer Lehen, den Burgen und StädtenRixingen, Maursmünster, Geroldseck, Molsberg und Saareckmit allen Dörfern und Zubehör an seinen Vetter Emieh VIII.von Leiningen. Er war mit einer Gräfin Massa (oder Maha) 151von Armoises vermählt und starb 1498 (oder 1499), nochvor seinem Bruder Hannemann.
Einige andere rixingische Güter verkaufte er 1490 an dasHochstift Metz, was zwischen ihm und seinen GeschwisternAnlass zu einem Prozesse bei dem Kammergerichte gab, derzu seinen Ungunsten entschieden wurde.
Da weder sein Bruder Hannemann, noch er selbst, Söhnehinterliessen, so erlosch diese Linie wieder.
Von denjenigen Theilen der Rixingischen Güter, welchedie obengenannte Margaretha (s. Nr. 145) von ihrem BruderHannemann II. im Jahre 1499 erhielt, und von einigen anderenBesitzungen, bekamen die Herren von Daun, so wie die vonReipolzkirclien, je die Hälfte, und zwar waren dies Wirichvon Daun, Herr zu Oherstein, und Wolf von Hohenfels, Herrzu Reipolzkirclien, welche diese rixinger Lehen vom Cardinalvon Lothringen und Bischof zu Metz am 10. Januar 1519empfingen 1 ).
') Die Urkunde ist ausgestellt zu „Lienstat am zehenden tag des monatsJanuari 1518 more Tullensi." Original im Metzer Präfectur-Archiv; Auszug imArchive des Grafen K. E. zu Leiningen-Westerburg). Nach einer Urk. vom27. Oct. (Mctis, sexto Kai. Novembr. 1255) hatte Dietrich, Herr von Ruchesingen,dem Bischof Jakob v. Metz seine Burgen Molesborg, Ruchesingen und Hebeltingenals erbliche Lohen aufgetragen, welche nach seinem Tode an seine Tochter Adel-heid, die Gattin des edlen Mannes Symon v. Geroldsecke, oder deren Erben ver-erben sollten, die aber solche Burgen etc. stets von dem Bischöfe zu Lehen em-pfangen und dem Bisthum den Huldigungseid leisten mussten. (Original imPräfecturarchiv zu Metz, Auszüge im Archive des Grafen K. E. zu Leiningen-Westerburg).