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1 (1890)
Entstehung
Seite
243
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Kampfe desselben gegen den Grafen Wilhelm von Fürstenbergneben dem Bischöfe „mit ufgezogener Büchsen" (ZimmernscheChronik III. pag. 18). Er trieb am Hofe viel Unfug, denn deralte Erzbischof hatte bei seiner Erziehung ihm Alles nachge-sehen, sodass ihm weder der Bischof, noch sonst Jemand,entgegentreten durfte. (Daselbst III. 570). Es heisst von ihmin der Zimmernschen Chronik, dass „er viel maisterleskeit amhof trieb" (III. 570) und dass „von seiner karkheit und andererwunderbar Ii eher Händel, die er bei seinen Tagen gehabt, ainsonderer tractat zu machen wäre, dann er ain geschwinder leigewesen" u. s. w. (III. 571). Er hatte eine Pfründe in Triererhalten, gab sie aber auf, theilte 1536 mit seinen Brüdern underhielt dabei auf Lebenszeit die Grafschaft Dagsburg. Im Jahre1528 kommt er mit seinem Bruder Emicli in einem Briefe vor,in welchem Beide 10 II. jährliche Gülte zu Weissenheim amBerge an einen Bürger von Worms um 200 fl. verkaufen 1 ), undin einer von ihm 1544 ausgestellten Urkunde über die Ver-pachtung der Spitalgüter zu Dürkheim heisst es: „Wir Engel-hart, graue zu Lyningen vnnd Dagspurgk, herr zu Appermont,furmunder der Wolgepornen Hanss Philippen vnd Emichsgebrüder Junggrafen zu Lyningen" 9 ) In das Jahr 1545 fällt eineVerhandlung zwischen Graf Engelhard und dem Joh. Jacobv. Rathenhausen in Bezug auf den Dinghof zu Trahenheim 3 ).— Als Graf Engelhardt sich bei Kaiser Karl \ . darüber be-klagte, dass die Juden zum Schaden der gräflichen Unterthanenfiechen Wucher trieben, ertheilte der Kaiser am 26. Octob. 1548

i) Sonntag Vocem jueunditatis 1528. Repertor. d. Dürkheimer Kirche

Fase. II. nr. 02.

-) Geben Hartenberg vff Montag nach Vocem jueuaditatis 1544, im Report.

Eccl. Dürkheim. Fase. HI. nr. 109.

s) Aus den im Archive des Grafen K. E. zu Lein.-Westerb. befindlichen

Dapsburger Regesten.

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