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Schon im Jahre 1533 errichteten Emich VIII. (der Aeitere)und seine Gemahlin Agnes ein gemeinsames Testament, dassie durch das geistliche Gericht in Speyer besiegeln und ver-wahren Hessen. Darin war festgesetzt: — Ueberlebt er seineGemahlin, so behält er die Schlösser üagsburg, Falkenburg,Lindelbronn und Grevenstein auf Lebenszeit; überlebt aberAgnes ihren Gemahl, so erhält sie Grevenstein und residiert inihrem Hause Zabern, bis Grevenstein wieder fertig aufgebautist. Von den Kindern erben die 5 Söhne alle Leiningenschen Be-sitzungen gleichheitlich, dürfen aber nichts von den Stammgüternveräussern; Emich und Engelhard erhalten Dagsburg und die.Vogtei über Hessen, Johann Heinrich, für den geistlichen Standbestimmt, wird ausgestattet, bekommt aber nichts von denliegenden Gütern, die Lehen soll aber stets nur der ältesteempfangen 1 ).
Von da an scheint Emich VIII. sein Leben wirklich inRuhe hingebracht zu haben. Er bemühte sich jetzt eifrig,Ordnung in seine Angelegenheiten zu bringen und widmetesich ernstlich der Verwaltung und Wiederherstellung seinerBesitzungen, bis ihn am 18. Febr. 1535 in Speyer der Todabrief 2 ). Er ward in der neuen Familiengruft zu Dürkheimbeigesetzt, wo sein Grabstein noch steht.
Seine Gemahlin war Agnes, die Tochter Gottfrieds Herrn \\%zu Eppenstein und Minzenberg, für welche 1512 das Witthum
p Dagsburger Regesten im Archiv des Grafen IL E. zu Lein.-Westerburg.-) In der Zimmern'sehen Chronik I. 345 findet sich Nachstehendos von GrafEmich verzeichnet: „Er hat bei (vor) '2en jaren dorn churfürsten bei Rhein, pfalz-graf Ludwigen bei der handt und bei Schelmen schelten verheissen, er wolt noch4 jar loben, aber er konnts nit halten; so wolt der churfurst nit zu ihm, das erihn wellte schelten; so kunte Doctor Matthis dem grafen das leben longer niterretten. Seine söne werden seines absterbens bericht, da kamen sie mit vilpferden gcen Speir, den gleich zu holen" u. s. w.
B rinokmeior, Lciniegen. 16