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1 (1890)
Entstehung
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von demselben im Zweikampf schwer verwundet zu Bodengeschlagen, und konnte nur mit Mühe durch den Leibarzt desHerzogs gerettet und wieder hergestellt werden. Erst vielspäter gelang es dem Grafen Endres von Sonnenberg, HerrnDietrich von Spetten und Herrn Conrad Dreischen, den „Wider-willen" zwischen Gottfried Wernher und dem Grafen Hessobeizulegen und beide zu versöhnen 1 ). Er starb vermuthlich1530 (oder 1532).

Seine Gemahlin war Magdalena von Grandprez, Com- 108atesse de Dompierre, mit welcher er sich lange vor 1530 ver-mählt haben muss und welche 1544 noch lebte. — Er hinter-

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liess zwei Söhne, Ludwig und Philipp, welche die von Annad'Autel (No. 101) ihrem Gemahl Emich VII. zugebrachte Herr-schaft Aspremont 2 ) dem Herzoge von Nevers schenkten und

1) Ausführlich erzählt dies die in Band 91 bis94 des literarischen Vereins zuStuttgart enthaltene Zimmern'sche Chronik, Band II, pag. 490: „Insonderheit hatsich begeben, als Herzog Ulrich von Wiirtemberg die Stadt Bretten belagert —anno domiui 1504 — ist Herr Gottfriedt Wernher von Zimbern mit Graf Hessenvon Leiningen etlicher speireden zu unfriden worden, darauss gevolgt, das sieüber ainandern gezuckt (das Schwert gezückt). Also ist durch Schickung desglucks die sach also gerathen, das Herr Gottfried Wernhern ein streich der-massen angangen, das er graf Hessen zu boden geschlagen. Dieweil er aber garhart darzu in das haupt verwundt, also das menigclichen achten thette, er wurdemit dem Loben nit darvon kommen, hat Herr Gottfridt Wernher sich in dieflucht begeben muessen, derhalben er zu Dieterich Spetten, auch ConradtenDreusehen, die baide hernach den ritterstandt erlangt, in ir zeit geflohen. Her-nach ist Graf Hess wiewol beschwerlichen, iedoch mit grossem Meisse und muehdes herzogen leibarzeten und Chirurgen bei dem leben erhalten woiden. DieChronik fügt hinzu, dass er bald nach geschehener Aussöhnung gestorben sei.

2 ) Die Herren v. Nevers verkauften diese Herrschaft an Lothringen, und durchdie Herzöge Carl und Heinrich kam dieselbe an Leiningen zurück. In dem PariserStaatsarchiv befinden sich zahlreiche Urkunden (im Departement des Manuscripts,und zwar in der Collection Lorraine, Band 889 bis 844. In dieser Sammlungerscheinen die Grafen Leiningen zuerst 1574 und 1613, und zwar bezieht sich

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