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mit dem Herzog Stephan von Zweibrücken den Burgfrieden inGutenburg, Falkenburg und Minfeld beschworen (die Oopienbefinden sich im Speyerer Kreisarchiv unter Nr. 139).
Trotz"seines geistlichen Standes waren er und seine Brüder /Bundesgenossen des Herzogs Ludwig, als dieser im Jahre 1460gegen den Pfalzgrafen Friedrich zog und viele Dörfer desselbeneinäscherte 1 ). Der Pfalzgraf dagegen nahm von BernhardteBesitzungen das Schloss Bissesheim bei Worms, liess sich auchvon Bechtheim und Guntersblum huldigen' 2 ), ebenso vonRechtenberg und Otterbach, so dass, sagt Kemnat 3 ), die Grafenvon Leiningen „ausswendig des gebirgs nichts behielten, sondernder Pfalzgraf hatte Alles eingenommen", und alle diese Oertermussten nun auch Steuern zahlen, obgleich er sie früher ver-brannt und zerstört hatte 4 ).
Aus Graf Bernhards Privatleben dürfte noch zu erwähnensein, dass er im Jahre 1478 einen Kauf zwischen der GemeindeGuntersblum und der Priorin des Klosters Hochheim 5 ) und am1. August 1481 eine Uebereinkunft über 10 Gulden Gülten anGeld genehmigt, welche „Jars vfl'Martinj dem Closter Hochheimvon 200 Fl. Hauptgeldes (Capitels) vff Georgij ablösig dieGemein zu Guntersblum sich anheischig macht 6 ).
') Auch am 13. Nov. 134G werden allo drei Brüder in einer Urkunde desHerzogs Stephan genannt.
s ) Daselbst H., 173.
• 1 ) Daselbst II., 186.
9 Die Leiningon besassen noch die Schlösser Grevenstein, Lindelbronn,Gutenburg, Falkenburg, und Dürkheim, und lagen in Ilartenburg und Dagsburg,von wo sie dem Pfalzgrafen viel Schaden thaten, und zwar unter dem (allerdingswie es scheint, nicht sehr kräftigen) Schutze des Herzogs Ludwig. (Kemnat a.a. 0. 186. 187).
5 ) Dinstag nach St. Appollonien. Nach dem Original des Luzerner Staats-archivs in einem Auszuge im Archive des Grafen K. E. zu Lein.-Westerburg.
«) Er nannte sich „Bernhard Graf von Leiuingen und Dagesburg." OriginalAbschrift an denselben Orten.
Brinckmeier, Leiningen.