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1 (1890)
Entstehung
Seite
168
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In denselben! Jahre ward zwischen Emich und dem AbteEberhard von Weissenburg festgesetzt, dass der Abt das Lehen,welches er von ihm habe, um jährlich 50 Pfund bessern müsste,bis zur Auslösung.

Die beiden Schwäger, Jofried von Leiningen und Georgvon Veldenz (aus dem Hause Geroldseck, der Gemahl vonJofrieds Schwester Agnes) waren dahin übereingekommen, dieDörfer und Gerichte Arensheim lebenslänglich in Gemeinschaftzu besitzen; die Söhne Beider aber, Graf Heinrich von Veldenzund Emich V. nebst dessen Gemahlin Lucard und dem BruderJofried, schlössen 1349 einen Vertrag dahin, die Dörfer wiedergetrennt in Besitz zu nehmen, wofür aber Emich dem GrafenHeinrich eine Summe herausbezahlen musste 1 )-

In dem nämlichen Jahre erliess auch König Wenzel einMandat, dass Graf Emich von Leiningen als Landvogt in Hage-nau im Elsass anzuerkennen sei, und gleichfalls in demselbenJahre wurden von dem Erzbisehof von Trier dem GrafenEmich für zu leistende Dienste 1000 kleine florentinischeGoldgulden zugesichert, wogegen er sich verpflichten musste,auf Antrag des Erzbischofs einen Zug bis zu einem Umkreisevon 20 Meilen um Kaiserslautern in der Runde mit 20 ge-krönten Helmen mitzumachen 2 ).

Im Jahre 1351 nahm die Stadt Speyer den LandvogtEmich gegen eine Entschädigung von 1600 Gulden für einJahr noch besonders zu ihrem Obersten an, wogegen er jederZeit 10 wohlgerüstete Edle auf seine Kosten stellen wollte. —Am 22. Dec. (crastino Thomae apost.) 1351 vermachte er für denFall, dass er kinderlos stürbe, seinen Brüdern alle seine Güter 4 ).

') „Des nehesten Dienstages nach, sante Lutzien dag."

5 ) An Pauli Bekehrung 1349.

3 ) Lehmann, Chron. Spirense lit. "VII. c. 46. p. 705: „1351 an demzwölften Tage zu "Weihnachten." S. auch Liinig, P. spec. Cont. IV. p. 488

+ ) Lünig, Spicil. saec. I. 387,