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.1351 seinen Antheil, mittelst Testaments, seinem Bruder Emich(beide, um einer noch grössern Zerstückelung des Gebietesvorzubeugen).
Nach ihres Vaters Tode aber stiftete Fritzmann von Ri-xingen Unfrieden mit den Brüdern. Er verlangte die seinerMutter als Mitgift zugeschriebene Hartenburg nebst der halbenStadt Dürkheim, obwohl er eingewilligt hatte, dass nach demTode seiner Mutter diese Güter auf seine Stiefmutter übertragenwurden. Darauf hin beschlossen die drei Brüder Montag vorJohannis 1344, jene Feste sammt Zubehör bis nächsten Micha-elistag gemeinschaftlich besitzen zu wollen, alsdann aber dieSache Schiedsmännern zu übergeben. Als solche wurden dannder Wormser Dompropst Graf Friedrich von Leiningen undRudolph von Ochsenstein gewählt, und diese setzten 1345 fest:Fritzmann, der Rixinger, solle die Herrschaften Bolanden undFrankenstein sammt der Burg Wildenstein bekommen. Das-jenige aber, was ihr Vater von dieser letzteren dem Rittervon St. Alban zu Lehn gereicht habe, solle den andern Brü-dern zukommen. Von der Hälfte Dagsburgs, so wie von Burg,Stadt und Land Ormes erhielt Fritzmann nur ein Drittel, da-gegen wurden ihm die Güter in der Champagne (Schampanien)zugetheilt. Den Brüdern Emich, Hannemann und Jofried ver-blieben zu gemeinsamem Besitze die Hartenburg und die Graf-schaft Leiningen, die Herrschaften Falkenburg, Gutenburg, undeine grosse Menge barer Bezüge; sie mussten dafür aber auchalle väterlichen Schulden übernehmen. Die beiden geistlichenHerren übergaben, wie schon bemerkt, bald nachher die ihnenerblich zugefallenen Landestheile abermals ihrem Bruder Emichzu eigen, und zwar Johannes schon 1346') und Jofried derJüngere durch ein Testament von 1351 (datum in civitate Spi-rensi crastino b. Thomae Apostoli, 22. Dec.), beide wiederum,
*) Lünig, Reichsarch. XXII. 387,f