Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
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Jalire 1333 verspricht Rheingraf Heinrich III. den GrafenJofried sein Leben lang schützen und ihm beistelm zu wollen.Im September des folgenden Jahres verpflichtet sich Jofrieddem Könige von Frankreich auf ein Jahr mit 20 Bewaffnetenzu dienen, dies auch bis zum Tode des Königs fortzusetzen,und empfängt dafür die Summe von 500 livres tournois und20 Livres Rente lebenslang, 100 Livres aber gehn auf dieErben über 1 ). Im Jahre 1335 verschrieb er der Frau dessei. Harnosch und ihren drei Söhnen, Johann, Gerhard undHügel, und ihren Erben für ein Darlehn von 150 Pfund Hellerauch die Mühle zu Hassloch und in dem Dorfe daselbst einejährliche Gülte von 15 Malter Korn, unter der Bürgschaft des' Grafen Eberhard von Zweibrücken-Bitsch und des Herrn vonOehsenstein, ablösig mit 150 Pfund Hellern 2 ).

Im Februar (Lichtmess) 1340 b ), zu Winningen, vergönntRudolph II. dem Grafen Jofried, die Leute,die er von desReichs und seiner selbst wegen hat" (d. h. in seinen allo-dialen Gütern) Aveiter zu besitzen, mit dem Vorbehalt, dassdieselben nicht gehindert werden, sich in des Pfalzgrafen LandeAvolinlich niederzulassen, Avie auch solche, die dem Grafen nichtleibeigen sind, aber mit den Seinen in einem und demselbenGerichte sitzen, der Pfalz jederzeit der Bürgschaft wegendienen sollen.

In seinem 1340 aufgelichteten Testamente ist dem KlosterOtterberg der Hof zu Bockenheim, früher Erblehen für Lei-ningen, bestimmt 4 ). Sodann vermachen er und sein Sohn Emich V.

) Archives nation, h Paris. I. 620. nr. 24.

'') Original im hochfiirstl. Leiningensuhen Gell. Archiv.

a ) Lünig, Spich, saec. I. 386.

4 ) Remling, Otterb,erger Urkundenbueh p. 417. nr. 450.