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Jofried auf Seiten des letzteren, mit welchem ihn ja Ver-wandtschaft verband, muss sich aber trotzdem die Achtungund das Wohlwollen des Gegners erworben haben, da dieserihn 1327 nicht nur als Landvogt im Elsass bestätigte, sondernihm auch die Befugniss erneuerte, die in dieser Landvogteiverpfändeten Reichslehen für sich einlösen zu dürfen 1 ). Solöste er z. B. die Burg Bolanden ein 2 ). Im Jahre 1327 verbürgteer sich, nebst dem Raugrafen Georg, für den König von Böhmenund Polen, Johannes, aus dem Luxemburger Hause, wegen3060 prager Groschen 3 ). König Johannes hatte ihm dabei dievon dem deutschen Könige jenem verpfändete Stadt Kaisers-lautern als Afterpfand verliehen, wogegen derselbe 1329 4 ) dieStadt und ihre Zubehörungen zu schützen gelobte. Von demKönig Johannes von Polen finden sich auch noch andereSchuldverschreibungen für Jofried vor, so z. B. vom St.Augustinustag (28. Aug.) 1336. — Aus dem Jahre 1330 findetsich eine Versclireibung des Herzogs Otto von Oesterreich fürJofried, und in demselben Jahre erscheint er als Zeuge beidem Friedensschluss zwischen dem Könige von Böhmen undden Herzögen Albrecht und Otto von Oesterreich 3 ). HerzogOtto lohnte dem Verwandten seine Anhänglichkeit und seinegrossen Dienste, und dasselbe Wohlwollen fand Jofried beidem Pfalzgrafen Rudolf II. und Ruprecht I., welche ihm 1331versprachen, keinen seiner Unterthanen hinfort mehr als Bürgerin ihren Städten aufnehmen zu wollen, und die bisher aufge-nommenen Leininger Armen Leute ihrer Bürgerpflicht lcdig
') Eemling, Otterberger Urkundenbuch p. 348.
») D a t. Präge D. I). 1327, V. Id. Jan. Er wird sich damals also in Pragbei dem Könige befunden haben.
•'*) An vnsor frawen Abende woi'tzwihe genannt, (14. August).
4 ) Strassburg 1330, am Montag nach der Pfingstwoche.
5 ) Böhmer, llegesten Kaiser Ludwigs des Bayern, 194.