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Vertrauensmänner (s. unter Friedrich V.) folgende beträchtlicheGüter: — die Festen Hartenburg (nach welcher er sich nannte),Frankenstein und Lindelbol sammt allen Burgleuten und Ge-rechtsame, die Vogtey über die Abtei Limburg, die oben an-geführten Güter und Gefälle, die er bereits bei Lebzeiten seinesVaters im Besitz gehabt hatte und nun behielt, sodann dieHälfte von Hochspeyer nebst dem Burglehen zu Friesenheim,Erpolzheim und das Dorf Dürkheim mit Wald, Wasser undWeiden zur Hälfte. Die Reichspfandsehaften Gutenburg undFalkenburg, dann die Grafschaft Dagsburg und die HerrschaftOrmes sollten bis zum Tode der Gräfin Anna (der GemahlinFriedrichs IV.) in Gemeinschaft bleiben; alsdann aber kamenGutenburg und Falkenburg in Jofrieds Besitz. Bei der Schluss-theilüng im Jahre 1318 endlich bekam Jofried noch: — diebeiden Bockenheim, Kindenheim, Gössesheim, Kolgenstein,Mülheim, Guntersbliun, Ilbesheim, Dolgesheim und den Hofzu Bubenheim.
Aus seinem Leben dürfte noch Folgendes merkenswerth
sein:
Als er im Jahre 1312 mit Heinrich VII. zu dessen Krönungin Italien war, contrasignirte er zu Pisa, am 11. April, dasNotariatsinstrument, worin der Kaiser nach Aufzählung dessen,was er speciell für Italien getlian und was darin geschehensei, die Städte Lucca, Siena, Parma und Reggio aller ihrerRechte etc. verlustig, so wie alle ihre Einkünfte dem Fiscusverfallen, die Einwohner für Hochverräther erklärt und sie zuhohen Geldbussen verurthöilt 1 ). In demselben Jahre am30. Juni zu Rom (apud Sanctam Sabinam) erneuert Heinrich VII.dem Cisterzienserkloster Baumgarten in der StrassburgerDiöcese nunmehr als Kaiser die demselben kurz vorher ge-
1 ) Dönniges. Acta II. 171; Muratori Antiqu. Ital. IV. 623 5 Peitz ALonuin.*Germ. IV. 524; Boekmer Regesta Imp. nr. 473.