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Wittwe des Herzogs Adolph von Jülich und Berg. NachHesso's Tode kehrte sie vqn München in die Leininger Landezurück, starb aber dort binnen Jahresfrist am 5. März 1468 undward in Höningen neben ihrem Gemahle beigesetzt.
Dass Landgraf Ilesso kinderlos starb, war für das HausLeiningen von den weitestgreifenden Folgen. In seine Ver-lassenschaft theilten sich Graf Emich VII. von Leiningen-Hartenhurg, Margaretha, Hesso's Schwester, und der KurfürstFriedrich I. von der Pfalz.
Zwar erliess Kaiser Friedrich III. (IV.) am 28. Oct. 1467ein Mandat für Emich VII. gegen Margaretha von Westerburg,worin derselben die Nachfolge in die Hessosche Erbschaftabgesprochen wurde 1 ), und es wurden noch mancherlei Schriftengewechselt; aber trotzdem ging die Theilung vor sich. Der.Kurfürst erhielt, laut eines mit Margaretha am 28. Mai 1467abgeschlossenen Vertrages 2 ), die Hälfte des Nachlasses, nämlichBurg und Stadt Neuleiningen halb, sodann die Flecken undDörfer Weissenheim am Sand, Sülzen, Gross-Karlbach, Hess-heim, Flamersheim, Beindersheim, Dakkcnheim, Ottersheim,Immesheim, Cell, Harxheim, Niefernheim, Rheindürkheim,Bremersheim, Märstadt, Wintersheim, Walheim, Alsheim, Ost-hofen halb und ebenso das Dorf und Gericht zu Hain, derEbersheimer Hof und noch andere Güter und Gefälle.
Gräfin Margaretha dagegen bekam die Burg Altlei-ningen zur Hälfte mit dem Kloster Höningen, ein Viertel vonFeste und Stadt Neuleiningen, dann die Orte Grünstadt, Assel-heim, Sausenheim, Obrigheim, Kirchheim, Tiefenthal, Quirn-heim, Ebertsheim, Lautersheim, Wertesheim, Bossweiler, Albs-
') Lünig, SpiciL saec. I. 410.
2 ) Dienstag nach Fronleichnamstag 1467.