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1 (1890)
Entstehung
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108
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bestätigte nebst seinem Vetter, dem Grafen Friedlich IV., imJahre 1282 die von Friedrich von Meckenheim an das St. An-dreasstift zu Worms gemachte Schenkung des Zehnten unddes Patronatrechts zu Rheindürkheim 1 ) und machte mit dem-selben Vetter Friedrich 1285 die Töchter Conrads von Warten-berg der vom Leininger Hause innegehabten Lehen fähig 2 ).Im Jahre 1286 3 ) ernannte ihn König Rudolf zum Burgmanncin Germersheim 4 ), und im Jahre 1288 fand zwischen ihm undden Vielschüssels in Bezug auf den ihnen vonu Grafen Emiclibei Ilbersheim zugefügten Schaden feinen Todtschlag, s. weiterunten) eine Verhandlung vor König Rudolf statt.

Mit seinen Schwestern und Schwägern bestätigt er inder vorhin schon erwähnten Urkunde von 1288 den durchseinen Vater geschehenen Verkauf eines Gutes zu Linstorf andas Kloster Wadgass.

Kurz vor seinem Tode, am 9. Juni (V. Id. Jun.) 1289machen die Trucliscssen und die Winter von Alzey mitPfalzgraf Ludwigs Genehmigung ihre Burg in Alzey zu einemLeininger Lehen 5 ), während Emich bereits am 7. Februardieses Jahres bezeugt hatte, dass zwischen dem Kloster Eusser-thal und der Gemeinde Godramstein andere Schiedsrichtergewählt seien 8 ).

') Schannat, üist. Wormat. p. 47.

-) Schliessliche Einreden ctc. pag. 199.

3 ) Aus dem Lehmannsclicn Actcnnachlasso in der Heidelberger Bibliothek.(Copie im Archiv des Grafen K. E. zu Lein.-Westerburg.)

4 ) Spyrae, V. Id. Tlec, Indict. XV. A. D. 1280, Regni XIV. KönigRudolf bedient sich last immer der kaiserlichen, sehr selten der römischenIndiction.

5 ) Aus dem Lehmanusehen Aotennaohlass in der Bibliothek zu Heidelberg.

(Abschrift im Archiv des Grafen K. E. zu Lein.-Westerburg).

(i ) Vürdtwcin, Subsid. nova XII. 246.