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das Stift Hördt, „mediantibus nobis et dilccto fratre nostroEmichone, comite de Lyningen 1 )."
Dass Graf Emicb bei der Wahl Rudolphs von Habsburg(1. October 1273) zugegen war, ersieht man daraus, dass erals Zeuge und Bürge in der ersten Urkunde Rudolphs auftritt,worin dieser dem Erzbiscliofe Heinrich von Trier für gehabteWahlunkosten 1555 Mark zusichert 2 ).
Von Kaiser Rudolph erlangte Graf Emich denn auch imJahre 1274 die Genehmigung eines Marktes in Landau mitden nämlichen Privilegien, wie sie die Stadt Hagenau hatte 3 ).Auch belehnte in demselben Jähre ihn und seinen Bruder
Friedrich der Kaiser mit dem Lehen Mär kl in s von Lindelbol,
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bis dessen Kinder zu ihren Jahren kommen würden. 4 ). Ebenso beauftragt am 4. September 1274 de]' Kaiser Rudolph ihnund Theodorich von Plohenfels, einen Streit zwischen demKloster Otterberg und dem Kolben von Waldenburg zu ent-scheiden 5 ).
Wie sehr ihm aber seine Stadt Landau am Herzen lag,bewies er auch dadurch, dass er 1276 daselbst ein Augustiner-Chorherrenkloster Striegen gründete").
') Mono, Zeitschr. für Obcrrhcin, XIX. 175.
-J Günther, Cod. dipl. II. 381. Diese Urkunde wird besonders dadurch inter-essant, dass sie die erste bisher in der deutschen Geschichte bekannteist, worin die Kur fürs ten sieh die U n k oston bei der Wahl von dem Er w äh 1 -ton vergüten lassen.
:i ) Schoepflin, Als. dipl. II, 4; Boehmer, lieg. Imp. nr. 91.
4 ) Liinig, Spicil. saec.T, 381. Vom 10. Mai in Hagenau. Falls die Kinderfrüher stürben, so solle das Lehen .ihnen für immer verliehen sein. S. Lünig,Eeichsarehiv XXII, 381; Senckenbcrg Medit. Ii. 328.
5 ) Würdtwein, Mon. Palat. I, 329.
6 ) Kremer, Gesch. v.Landau p. 13; Schoepflin, Als. dipl. II, 12; WidderBesohr. der Pfalz II, 495. „Insheim" kommt darin unter dem Namen „Ensiges-hoinr' vor.