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Lehen auch auf seine Töchter vererben liess, so auch vonclem Bischof Eberhard von Worms 1 ), geschah hauptsächlich,weil er nur einen einzigen Sohn besass. Da die Lehen indessimmer bei dem Leininger Mannesstamme blieben, so könnensie nicht auf die Töchter gekommen sein.
Dass Graf Emich IV. und sein Bruder, der Bischof Heinrichvon Speyer, sich, wie auch ihr Vetter Friedrich III., demKönige Richard anschlössen, dürfte, ausser dem vorhin Ange-führten, auch daraus hervorgehen, dass dieselben bei derErneuerung der Privilegien für Speyer im Jahre 1258 alsZeugen erscheinen, folglich sich an seinem Hofe befanden 2 ).
') Lehmaun in seiner Gesch. des Hauses Leiningen nennt diesen Bisohof„Emich". Er hiess indess „Eberhard". Vcrgl. auch Mone, Zeitschrift für Ober-rhein, p. 290 und 291 nr. 2, und das Sponheimer Copialbuch zu Carlsrulle, auswelchem eine Copie der Urkunde sieh im Archive dos Grafen K. E. zu Leiningeu-AVestcrburg befindet. Die Urkunde ist datirt: „AVormacie A. D. 1258 mensoFebruario" und laufet im "Wesentlichen: „Eborhardus D. G. WormaciensisElectus volumus — quod uos attondente grato obsequio — quod Emicho comesde Lyningen consaiiguinous nostor — omnia feoda, quo idem a nobis etecclesia tenet — filiabus ipsius, si ipsum sine filiis decedere eontigerit, liberaliterporrigimus." Aohnlioh bogiobt Erzhischof AVernh er von Mainz (Lohmannnennt ihn „AValthcr") dem Grafen Emicho (IV.), seinem Verwandten und,dessen Töchtern die Mainzer Lehen, „actum Pignio A. D. 1259, III. Kai. Nov."80. Oktober (ebenfalls im Spouheimer Copialbuch, Copie im gleichen Archiv).Lohmann benutzte nur eine handschriftliche Notiz über die Urkunde, worin nichtnur der Erzbischoi „Walther" genannt wird, sondern auch die Gemahle derTöchter fehlen, welche die authentische Abschrift d. Originals enthalt. Es heisstdarin: Feuda predicta nos coucessisso recognoscimus G. de Dyotscli (Diez in Nassau)et E. de Katzenelnbogen comitibus, G. de Epponstoin (in Nassau) et B. do Hage-nowe dominis, per eos filiabus predicti E. do Lyningen comitis doferenda etquecunque ipsarum supervixerit comitem memoratum, feudi titulo possidoaut apredicta ecclesia Moguntinensi." In der officiellen Stammtafel ist Eberhard nurals Mönch angegeben, während er hier als „Electus" auftritt.
-) Boehmer, Eeg. Imp. nr, 46.