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Im Jalire 1255 genehmigte er ferner einen Güterverkaufdes Marienklosters zu Worms, in Büdesheim, an die Abtei Rosen-thal 1 ), und nahm in demselben Jahre an der Fehde seines Ver-wandten Wernlier von Bolanden mit den Städten Mainz, Oppen-heim und Worms theil, vermittelte aber schliesslich den Frieden' 2 ),und befreite in Gemeinschaft mit seiner Ehefrau Elisabeth diein der Büdesheimer Feldmark gelegenen Güter des obenge-nannten Klosters Rosenthal, in welchem eine Tochter von ihnenals Nonne lebte, von allen ihren Dienstleistungen 3 ), Avie dennauch beide am 26. April 1256 der Abtei Nonnenmünster beiWorms ihre Stampfmühle zu Kindenheim schenkten, wofürihrer beiden Gedächtniss gefeiert Averden sollte (VI. Kai. Maiidat. Westerburg).
Schon ZAvei Monate vorher, am 1. März 1256, hatte GrafEmich mit BeAvilligung seiner Schwägerin Adelheid 4 ) und derenSohnes Friedrich dem Speyerer Domcapitel ein Hofgut zu Böhlfür 100 Mark löthigen Silbers verkauft 5 ). In dem nämlichenJahre 1256 sehen Avir ihn als Zeugen in dem Entscheid zAvischendem Kloster Eusserstlial und dem Heingereide-Berechtigten,und eben so in der Genehmigung dieses Entscheides durchseinen Bruder Heinrich, den Bischof von Speyer.
gung soll zu Theil werden: „D. comiti de Katzenelnbogen, AV. de Epponstein,R. de Hagenowe, heredibus quondam Gcrardi de Eppenstoin. S. aueli Monzel etSauer,, Cod. dipl. Nassoieus (AViosbad. 1885) pag. 383 ur. 628.
') Lateinische Pergamenturkundc im Archiv des Grafen K. E. zu Leinin-gcn-AVestorburg. Schönes Siegel; der Graf steht aufrecht und stützt sich mit derLinken auf den AA r appenscliild mit dem Dagsburger Löwen.
-) Boehmor, Fontes Kor. Germ. II, 198.
:t ) Itomling, Gesch. der Abteien I, 344.
+) Remling, Speyerer Urkundonbuch I, 24G. In der Urkunde neunt siesich „relicta'', was hier aber nicht „AVittwe" sondern „Strohwittwc" bedeutet,eine von ihrem in Palästina abwesenden Manne „Zurückgelassene".
5 ) Datum apud. Lutramervorst 1256. Würdtwein, Subsid. nov. XII, 172und 176.