Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
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Wir findenEmich IV. schön vor seinem KegieKmgkan-1 ritte als Zeugen 1228, unter eiiier Schenkung des BischofsAdalbert von Mainz an das dortige Domcäpitol. 1 )

Die ihm bei der Theilung zugefallenen Güter und Gefällenahm er 1237 in Besitz, und die Linie schöpfte ihren Namendaher, weil Emich IV. meist in Landeck, welches den Haupt-punkt seiner Besitzungen ausmachte, residierte.

. Sein. Leben scheint ein sehr, bewegtes gewesen zu sein,wie es in jenen unruhigen Zeiten und bei dem öfteren Wechsel,des Staatsoberhaupts nicht anders zu erwarten stand. Daauch er als ein entschiedener Gegner der Hohenstaufenerscheint, so ist leicht erklärlich, dass er am 22. Mai 1246 beider Wahl des Landgrafen Heinrich Raspe (zugleich mitHeinrich, dem electus Spirensis 2 ), zugegen war, wie er. dennauch sicherlich auf das Eifrigste für dessen Erwählung mitge-wirkt hat 3 ).. Eben so eifrig scheint er auch für König Wilhelmeingetreten und mit. ihm häufig zusammengewesen zu. sein,da. wir ihn mehrmals in Erlassen des Letztem als Zeuge auf-geführt finden, so am 27. April 1251 in einem Rechtsspruchdes Königs wegen der Grafschaft Namur 4 ), und in demselbenJahre bezeugen beide Brüder einen Bestätigungs- und Freiheits-brief des Königs Wilhelm für den Erzbisehof Heinrich vonEmbrun 5 ). Besonders eng liirt mit König Wilhelm war Emiclis.

') Die Urkunde findet sich in Menzel und Sauer, Cod. dipl. Nassoicus. Eskann dies nur Emich IY. gewesen sein, da in dem genannten Jahre kein andererEmich existirt.

-) Böeh'mer, Reg. Imp. p. 1.

a ) Remling, Geschichte der Bischöfe von Speyer I, 400 u. Urkundcnbuchdazu I, 253 nr. 273; Lünig, Spicil. saec. I. 389.

4 ) Boehmer, Reg. Imp. nr. 62.

5 ) Henricus electus Spirensis, sacri Imperii cancellarius bestätigt, und Emechocomes de Inningen ist Zeuge, Boehmer. Reg. Imp. nr. 114.