Von Friedrichs II. Söhnen • stiftete Friedrich III. dieAltleininger, Emich IV. die Landecker Linie.
A. Die Linie Alt-Leiningen.
Ihr Gründer war:
Friedrich III. 31
auf Altleiningen, -welcher theils durch seine Stellung, theilsin Folge der damals mehrfach eintretenden unruhigen Zeiten,theils auch durch wichtige Anordnungen in seiner Familie,häufig erscheint und, zumal in der Rheingegend, eine bedeutendeund hervorragende Rolle spielte. Er suecedirte kraft der vondem Bischof Berthold von Strassburg dem Grafen Simon er-theilten Belehnung seinem kinderlos verstorbenen Bruder inder Grafschaft Dagsburg und theilte 1237, nach des VatersTode, mit seinem Bruder Emich IV. die väterlichen Besitzungen,wobei er die eigentliche Grafschaft Leiningen, das Landgerichtim Wormsgau und die Burgen Hartenburg und Grevensteinnebst den dazu gehörigen Ortschaften etc. erhielt. Es ent-standen dadurch zwei Linien, von denen jedoch die jüngere,von Emich IV. begründete Landecker Linie noch in demselbenJahrhunderte wieder erlosch.
Nach seines Bruders Simon Tode brachen wegen derGrafschaft Dagsburg wiederum sehr ernste Zwistigkeiten aus.Friedrich III. hatte 1234 die Dagsburgischen Lehen, welche