Auch in seiner Eigenschaft als Bischof von Speyer findensich von ihm Urkunden, so vom 23. Juli 1251, datum Kesten-burg, wodurch er den durch Johann von Wachenheim ver-vermittelten Vergleich wegen des Weihers zu Ganherhin zwischendem Kloster Heilsbrück und Anton Sniddeloch vermittelt(Zeuge ist Emich IV.), und 1269 in einer Urkunde, in welchersein Bruder Berthold, Bischof von Bamberg, den HerzogLudwig von Bayern mit der Burg Hoenstein belehnt 1 ); sodannin einem Erlasse von 1261, worin er den Nonnen im Bergklosterzu Worms einen 40tägigen Ablass ertheilt 2 ); ferner in einerUrkunde vom 3. Mai 1262 in Bezug auf die Uebersiedelungder Klosterfrauen von Heilsbrück nach Wapponhofen und aufdie Erwerbung der Leiningenschen Güter und Rechte daselbstund in Edenkoben von Graf Emich IV., seinem Bruder 3 ).
5. Bertold, zum Bischof von Bamberg erwählt, starbam 17. Mai 1285. Im Jahre 1269 verleiht er dem HerzogeLudwig von Bayern die Burg Hoenstein 4 ).
6. Eberhard, der im Jahre 1260 in Worms als Domini-kanermönch lebte. Er ward nach seinem Tode ursprünglichin dem Klosterkirchhofe beigesetzt, dann aber, und zwar aufVeranlassung seines gegen die Dominikaner aufgebrachtenBruders, wieder ausgegraben und auf dem Friedhofe derKathedrale beerdigt. 8 ) In einer von ihm und seinem BruderFriedrich III. ausgestellten Urkunde bekunden dieselben, das
') Würdtwein, Subsid. nova I. 173.
2 ) "Worms, in die sanctorum Joannis et Pauli (26. Juni) 1261. Original(lateinisch, auf Pergament mit wohlerhaltenem Siegel) im Archiv d. Grafen K. E.zu Lein.-Westerburg.
3 ) Acta sunt haec anno Dom. 1262 Spire in palatio nostro in die inven-cionis sete crucis. (Mit 4 Siegeln in rothem Wachs an gelbrothen Schnüren).
9 S. oben unter Nr. 3 Emich IV.
5 ) Habebat etiam (Henricus episcopus Wormatiensis) filium fratris sui
comitis de Leiningen in ordine Praedicatorum nomine Eberhardum, qui obiit
in eadem domo, et sepultus in area fratrum ibidem, quo accedens eum eflodere