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Tocle seiner Gemahlin die Grafschaft Dagsburg mit bewaffneterHand forderte, sondern Friedrich III., der die Grafschaft alsErbe seines verstorbenen Bruders Simon in Besitz nahm. 1 )
Der Investiturbrief (vom 5. Juli 1228), worin der BischofBerthold von Strassburg die Schlösser Girbaden, Dagsburgund das Kloster Hessen verleiht, war besiegelt von dem BischofHeinrich von Worms, gebornem Grafen von Saarbrück, derdarin als patruus (Oheim von väterlicher Seite) des GrafenSimon bezeichnet wird; — gleichfalls ein Beweis, dass SimonsVater, Friedrich II., dem Hause Saarbrück angehörte; dennwenn der Bischof Heinrich von Worms, geborner Graf vonSaarbrück, der Vatersbruder Simon's war, so musste natürlichauch sein Vater ein Saarbrücker sein. Gleichfalls besiegeltward diese Urkunde von Friedrich II., Simons Vater (et patrissui comitis de Leiningen), ein mehr als genügender Beweis,dass Simon, Graf von Dagsburg, der Sohn des GrafenFriedrich II. von Leiningen (gebornen Saarbrückers und Brudersdes Bischofs Heinrich von Worms, gleichfalls eines Saarbrückers)war, und daraus ergiebt sich denn auch, dass Simon vonDagsburg der Enkel des Grafen Simon II. von Saarbrück undder Gemahlin desselben, der Gräfin Lucarde von Leiningen,war 2 ). Uebrigens wird Simon selbst, wie schon erwähnt, nicht
') In der oben angeführten Stelle heisst es: „Ipsa (Gertrudis) vero eomitide Lignigne nupsit; sed non post multos annos ambo mortui sunt. Ita comitatusde Dasporch haeredo caruit .... Metensis episcopus Joannes audiens defectumhaeredum illius oomitatus quaedam castra soilieet Herneshere et Turquehem etquaedam oppida peroptima videlicet Alben et Salaboroh et eomitatum civitatisMetensis et terras et homines, quae omnia comes de Dasporche a priscis tein-poribus nomine feudi possesserat, ab eodem episcopo ad jus et proprietatemMetensis episcopii transsumsit. Frater vero dicti comitis defuncti ad CastrumDagsporch cum armis voniens, ipsum obtinuit. Yergl. auch Schoepflin Alsat.Uustr. pag. 479 und 491 und dessen Hist. Zaringo-Bad. III. 104.
-) Dass Simon der Erbe seiner Gemahlin Gertrud von Dagsburg war,gellt auch aus folgenden Nachrichten hervor. So sagt Albericus ad an. 1211