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desselben auch den Grafen von Leiningen. 1 ) Auf ihn passtauch die Bezeichnung als Landvogt im Speyergau, der einenGütertausch des Abtes v. Murbach im Elsass 1214 genehmigt.
Das einzige in der Manesse'schen Handschrift enthalteneLied trägt, nach von der Hagen, ganz das Gepräge des älterenMinnegesanges und der Strophenbau stimmt mit der altenvolksthümlichen Weise überein. Das Gedicht ist ein rechtinniges Abschiedslied an die Gemahlin, 2 ) nebst der Antwortderselben.
Das ganze Lied giebt schon ziemlich getreu Philandervon Sittewald (Moscherosch) 3 ) 1650 im dritten Gedichte: „Weiber-lob"; Hinsberg (Bragur IV. 67) hat es umgesungen, Lieck eserneuert. 4 )
Was den Inhalt dieses Minneliedes betrifft, so ver-abschiedet der Dichter sich darin von „seines HerzensKönigin" vor seiner Fahrt nach Apulien (Pülle), woselbst dieEinschiffung zum Zuge in das heilige Land vor sich ging.
Es folgt hier genau nach dem Originale:
>) Zeile 1708: „Der Edele von Liningen
Gräfe Friedrich, so hiez auch der,
Ein mcnlich Here gar was erVest gemuot uf strites werde."
-) Eine ausführliche Schilderung der hostbaren (neuerdings wieder zurück-erlangten, in der Heidelberger Bibliothek aufbewahrten) Manesse'schenOriginalhandschrift durch Graf Karl Emich zu Leiningen - "Westerburg,Herrn von Neu-Leiningen, findet sichin der Zeitschrift „Deutscher Herold 1 ,. 1883. Nr.10. Es sind darin u. A. alle in der Handschrift enthaltenen Dichter vollständig auf-geführt.
•<) Moscherosch, der bekannte satyrische Dichter, war von 1626 an 2 Jahrelang Hofmeister bei den Söhnen des Grafen Johann Philipp II. von Leiningon-Dagsburg-Hartenburg.
4 ) S. v. d. Hagen. Minnesänger IV. 59 bis 61, Gedicht Nr. 13; auch die„Sammlung von Minnesängern durch Rüdiger Manosso" (Zürich, Orell etc.)1758 bis 1759) 4°. I. 14 und 15.