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1 (1890)
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Wilhelm!, so dass Gräfin Luise von Leiningen die leiblicheUrgrossmutter des grossen Kaisers war.

Die Verwandtschaft des Hauses Leiningen mit dem eng-lischen Königshause, speciell mit der Linie Kent, der dieKönigin Victoria entstammt, ist bekannt; nicht minder, dasshierdurch das fürstliche Haus mit der deutschen KaiserinFriedrich, sowie auch andrerseits (von Holienlohe'scher Seite)mit der deutschen Kaiserin Auguste Victoria in naher Ver-wandtschaft steht. Mit Baden, mit welchem Hause das Lei-ninger Geschlecht vielfach versippt war, steht das fürstlicheHaus noch immer in naher Beziehung, da die jetzige FürstinMarie zu Leiningen, die Gemahlin des regierenden FürstenErnst zu Leiningen, die Schwester des regierenden GrossherzogsFriedrich von Baden ist.

Das Westerburger, bezw. Leiningen-Westerburger Hausist ebenfalls vielfach mit hohen fürstlichen Häusern ver-schwägert, so mit Hessen, Sachsen, Wied, Nassau u. A.; derdeutsche Kaiser Adolf von Nassau war z. B. der Schwager dessemperfreien Herrn Heinrich zu Westerburg.

Nicht minder interessant, als die Alliancen sind die indiesem Werke zu führenden Nachweise über das hohe Alterder Häuser Leiningen und Leiningen-Westerburg, von denendas Leininger Geschlecht den uralten, zur Zeit der rhein-fränkischen Herzoge eingesetzten Gaugrafen des Worms- undSpeyer-Gaues entstammt, die Landgrafschaft im Wormsgaubesass und sieh von Alters her schondei gratia",von GottesGnaden" schrieb, während andrerseits das Westerburger (Lei-nin gen-Westerburger) Haus von den uralten Gaugrafen desLahngaues herzuleiten ist und seine Angehörigensemperfreie"Herren waren; beide Häuser genossen das Miinzreclit und vieleMitglieder derselben waren hohe Kirchenfürsten.

Aus den eben erwähnten Beispielen über hohe Verbin-dungen wird ersichtlich, von welcher Bedeutung in Bezug auf