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die alte Hühnerbein wegen etlicher Wünsche, so sie wegen Aufbauunge George SchobißStätte solle gethan haben, einen halben Tag am Kreuze gestanden. — Den 2. Aug.Hans Selbers Weib von einem Wolfe auf dem Sangerhäusischen Wege übel gebissenworden. — Den 26. Aug. 1657 ist zc. von Selbitz, als itziger Zeit Oberaufseher, be-ncbeus dem zc. Rentmeister, sowohl einein Vice - Rentmeister und zc. Maxim. Scharfei?allher kommen. Haben wir aus dem ganzen Amte, sowohl mit Frauen und Haus-genossen, den 27. Aug. nach gehaltener Frühpredigt in den Schloßhof kommen undunter das Fenster in der großen Stuben, welches ausgenommen gewest und mitschwarzem Tuch darum gehangen, treten müssen. Hierauf der Herr Oberaufsehcr imNamen Ihrer kurfürstl. Durchlaucht zu Sachsen seine Ovation gethan, daß wir nichtalleine Herzog Johann Georgen, sowohl allen andern Prinzen mit aufgerichtetenFingern, die Weiber mit den Fingern auf der Brust, schwören und huldigen müssen.— Den 18. Sept. 1657 hat Daniel Werner vor dem ganzen Amte eine Abdankunggethan und hingegen dem Herrn Hartman» Östringern angeloben müssen.
1663 den 6. Febr. hat Herr George (Bock, des Feldmarschalls v. E. Gerichts-verwalter zu Gebofen) Christoph Küchenmeistern, welcher vor etlichen Jahren denKelch zu GeHofen aus der Kirche entivaudt, zu Schönau hinter Gotha arretireulassen. — Den 10. Febr. solche?? voi? Schönau abgeholct zc. Es hat sich der HerrGerichtsverwalter hinwärts in allen Gerichten angegeben, die Vollmacht von Ihr.kZxesllonö gezeiget und der neuen Polizei-Ordnung gemäß gebührendermaßen ansuchet,desgleichen auf den? Heimwege mit den? Gefangene?? hinwiederum angegeben und eine???jeden Gerichte, allivo er durchkommen, Abschrift der Vollmacht nebenst einem lisvevLhinterlassen müssen. — Den 13. Febr. ist er allhie (zu Leinungen) mit angelanget undalsobald ii? die Thorstubc auf Ihr KxekIIsu? Wohnhofe unter Schloß verwahret wordenund alle Nacht mit 2 Wächtern bewachet. — Den 20. Febr. ward er in der Schenkein? Beisein des Herr?? Gcrichtsvcrivalters, Peter Kahlcns, als hierzu bestelltein Ncckavius,nebenst 2en Gerichtsschöppen wegen des begangenen Kirchenraubes oxaminivsl,solches hernach durch den Advokaten seine Aussage vsg'istvivkl und nach einein Urthelgeschicket. Sobald nun das Urthel zurückkommen, ist er auf die Gerichtsstube geführet,welches ihme alsdann vorgelesen, nach diesen? Ihr. LxesIIe??^ zugcschicket (und zivarnach GeHofen, wohin der Feldmarschall von Dänemark aus gereist war und Ivo er denHerbst und Winter von 1662 bis 1663 zugebracht). Sobalde nun die Post von Ihr.üxeellön? kommen, schickcte vorerst der Herr Gerichtsverwalter nach den? Henker nachArtern und zeiget ihn? die cku8til?eation an. Unterdessen ward der Gefangene fleißigbewachet und ihn? alle Tage ein Maß Bier gegeben. — Den 4. April forderte Herr(Gerichtsvcrwalter) George den Zimmermann in? Beisein des Richters und derSchöppen auf die Frohse (Frohnfeste), allivo das Bauholz lag, verlas uns dann Briefe,so Seine Lxesllans ihme überschicket, daß eine Justiz nebenst einer Radesäule, alswo der Gefangene uf zu liegen kommen soll, aufgerichtet werden sollte. Weil?? er (derZimmermann) dann anitzo in Ihr. lüxecckl«???? Arbeit, als würde er sich belieben lassen,solches zu verfertigen. Der Zimmermann, welcher init allen seinen Gesellen die Axtean den Baum, ivorvon die Justiz gemachet werden solle, gesetzet, init Vorbringen, daßKaiser, Könige, Fürsten, Grafen und Herren Macht, Justitien aufrichten zu lasse??,darmit Gerechtigkeit erhalten würde, iveiln aber manchmal auf den Bierbänken sich zu-trüge, daß hernach cii? ehrlicher Meister schimpfirt würde: als würde der Landrichterin? Namen und au statt Ihr. DxekUenx den ersten Spai? nushauen, welches dann voi?den? Richter geschehen. Und alle, so init Zimmerarbeit allhier umgehen konnten, mußtenmithelfen. Darvon dann der Zimmermann kein Geld begehret, sondern so viel essenund trinken könnten so lange, bis die Justiz gerichtet.
Den 9. Juni 1676 Ihr. DxekI1«??2 auf dem Neuen Hause verschieden.
1678 im Febr. zu Allstedt Vater und Sohn gerichtet, als der Vater init demSchwert, der Sohn aber lebendig verbrennet, daß er den voi? Niklotcn einen Haber-haufen angeleget, dardurch viel Häuser ii? Allstedt init abgebrennet, darzu ihme Vater