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unser» Anthcil am Bergwerke und Jagd zu Morungcn und zum Paßbruch, zwei Thcil der Berg-werk, daran die Käufer cincn 3. Thcil, ob sich die daselbst ereignen würden, die weil dieser Kaufstehet, haben sollen sc.; so soll das BauHolz in allen verkauften Forsten und Hölzern »ich: vcr-^ kauft, noch verkohlet, sondern gehegct werden, und daß die Käufer und ihre Mitbeschriebcnc sich des
ziemlichen zu gebrauchen und nicht zu verwüsten, auch außerhalb des Amts das gefährlicher Weisezu gebrauchen, nicht Macht haben sollen"
auf 11 Jahre wiederkäuflich für 12 000 Gulden in rheinischem Golde und 12 500Guldeugroschcn des Kurfürsten zu Sachsen jetziger Zeit Schrot und Korn, an die vordcr-ortischcn Grafen Hoyer VI. (P 1540), Philipp II. (ch 1546) und dessen unmündigeBrüder.
Auf diese Weise kam also das Amt Morungen nebst Paßbruch und Zubehör mitAusnahme von Vs der etwaigen Bergwerke und des Obcrbaums in den Amtsforstcnan die Grafen zu Mansfcld vorderorti scher Linie.
1337 Sonntag Lsto inilii verkaufte Herdan Haacke für 5000 Gülden anPhilips (II.) Grafen zu Mansfcld
„sein frei Rittergut zu Leinungen mit aller seiner Zu- und Eingchörung, so von ic. Gebhard(VII) auch Grafen zc. zu Mansfeld zu Lehn rührt, laut desselbigen Lehnbriefes samt einem ver-siegelten Vertrag, so Johann Ruhcl Ooetor und Christoph von GutcnS Hausen auf GrafGebhard's Seiten, Valtin von Sund Hausen Ooeror und Jakob Haacke ufgericht, welcherLehn- und Vertragsbrief stückweis weiset, was Nutz und Gerechtigkeit er (Haacke) zu solchem Guthaben und besitzen soll; auch zwo Kaufzettcln, darin er Thomas Numburgc seine Mühlen, Gärtenund Teiche samt Facius Lachsen Haus und Hof, derselbigen zugchörcnde Länderei vor Leinungenauch erblich lauts derselbigen abcrkauft."
Graf Philipp verspricht, wenn Graf Gebhard VII. oder dessen Erben dasAmt wieder einlösen würden, dann wolle er oder seine Erben cincn von Adel wieder insolche Güter schaffen nnd setzen als einen Lehnmann.
Was zu diesem Haacke'schcn Rittergute zu Leinnngen 1537 gehörte, ist aus demAnschlage zu ersehen. Die jährliche Nutzung desselben war mit 492 fl. 9 Gr. 6 Pf.berechnet. Davon kamen
26 sl. 15 Gr. — Pf. auf die Mühle am Hüttensumpf, davon der Miethmüllcr I Schock
Scheffel Roggen ä. 9 Gr. u. 1 Schock Schffl. Kleie ä. 3 Gr. gicbt;
14 fl. —. —. ans die Gärten-Obstnutzung uf 7 Acker, einer hinterm Hause, der andere vor dem
Brauhofe, ä. Acker 2 fl.;
7 fl. 19 Gr 9 Pf. der andere Kraut-, Rüben- und Möhrengartcn, 3 Acker K, 2'/^ fl.;59 fl. —. —. der Eichenberg 399 Acker jährlich; ü Acker 2 fl, wenn jährl. 25 Acker geschlagenwerden; wenn aber Grund und Boden verkauft werden ä, Acker 8 Thlr. angeschlagen, thät2499 Thaler;
12 fl 5 Gr. —. vor 4 Hufen u. 8'/z Acker Land zu Teikenrodc, Lcngefcld uud im Morung'schcnFelde und Hohen Warte allenthalben wird nicht mehr befunden, alle der Acker, so zum Hausegehört; es wäre denn, daß die Teiche und Gärten darin gerechnet worden wären, so wären dochnicht 9 Hufen voll; und so verkauft werden soll, jeder Acker für 2 fl, thät 257 fl, denn er istnicht beim Besten;
17 fl. 19 Gr. 9 Pf. von 5 Teiche jährlich, jeder Acker 2V2 fl. angeschlagen, wenn sie alle gang-hastig wären, auf 7 Acker angeschlagen;
1 fl. —. —. cincn Acker Wiesen an Teichen, es hat sonst keine, sie werde» in Acker mit gerechnet
und ivird auf derselben über 2 Fuder Heu nicht;
2 sl. 19 Gr. 9 Pf. ein Acker Hopfenbcrg jährlich, hinterm Hause gelegen;
359 fl. —. —. der Brauhandcl, so es rechtschaffen getrieben;
12 fl. —. —. Nutz der Mühlen jährl ufm Hause, so droben ist.
Graf Philipp II. erhöhte mm dos Koufgeld des Amtes Noruugeu und desHauses Leimmgeu ucbst allem Zubehör (inet. Haackc'schcs Rittergut) auf 13 000 Gold-guldcn zu 27 Gr. uud 13 000 Thalcr zu 24 Gr.