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Historische Nachrichten über den zur gräflich-mansfeldischen Herrschaft Heldrungen gehörenden Marktflecken Gehofen und die in der Landgrafschaft Thüringen gelegenen Ämter Leinungen und Morungen
Entstehung
Seite
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du mitgegangen, und den Schatz gehoben, so hättest du und ich Ruhe; Sic hat ihnaber nach gegebenem Rath von sich in die Hölle gewiesen, sich auch bereden lassenFeuer auf den Geist zu geben, gcstalt am sfl. äito, als früh, ein harter undschwerer Aampff gewesen, der doch durch GGttes Gnade überwunden, und daraufMittags sie mit den andern nach Bachra zu ihren Verwandten fahren wollen, derGeist aber wieder bey der Brücke gestanden, und mit ihr habe gehen wollen, sieeinen Muth gefasset, und mit einer Histol, so ihr Liebster blind geladen ihr in dieHände gereicht, auf den Geist Feuer gegeben, und da er ihr dennoch auf der Seitegefolget, mit der andern Hllstol auch nach ihm geschossen, und sich darauf auf denRennschlitten gesetzt, der Geist aber ihr so bald noch einen Druck an die lincke Handgegeben, und auf ein hundert und mehr Schritte dem Schlitten nachgefolget. Woraufsie zwar glücklich fortgefahren, und zu Bachra angclanget, des Abends aber zugewöhnlicher Stunde umb 5. Uhr sich der Geist, wie sie ausgesagct, daselbst aucheingefunden, ihre Armen und Hände mit solcher Macht angegriffen, gerungen undgcdrehet, daß die Gclencke, (welche man mit Augen gesehen) gantz umbgekehret,und man in sorgen gestanden, daß alles an ihr zermalmet und zerbrochen werdenmöchte, wobey der Geist diese Hönischs Reden gebraucht haben soll: Das ist fürdein Schiessen, da schiesse mehr, ich wil dir dein Schiessen einträncken; welches dieseNacht und folgenden Morgen also gewähret. Wiewol Hernachmals, und da derHerr tz-lsn. Lupsrintsulloiis Rößner, sammt einem Gräflichen Rath, auf Hochgräfl.Befehl am 3. ?kbrus. zu ihr kommen, sie solches höchlich bereuet und beklagethat, daß sie diesen? Ginrathen, so von einem vornehmen Geistlichen ausser derGrafschafft Manßfeld hergeflossen wäre, also unbedachtsam gefolget, auch da siedazumal weitläufftig berichtet worden, daß dieser Rath einem Geiste zu begegnenweder in der Natur noch in der H. Schrifft gegründet, sintcmaln ein Geist voneinem Leibe und leibl. Arafft nicht verjaget werden könte. Wie die Päbstlcr derirrigen Meinung sind, daß man mit gewcihetem Saltz, Wasser, Greußen, Rauch,und andern ebcntheurlichen Gauckelwerck, den Teufel vertreiben müssen, da dannder Satan zwar weicht (sind Worte Herrn Boot. Danhauers in seiner Tatechismus-Milch am 3. Theil toi, 322.) aber mit heimlichem Betrug, er lässet ihm I. Güldennehmen, nimmt s0L>. dargegen, er gibt sich gefangen, daß er fange, gebunden, daßer binde. So zeuget uns auch die Heil. Schrifft viel andere (was wegen desHarffen-Spiels Davids im I. B. 8s,m. s6. und dem Hertzens-Rauch beym Todiu. e. 3.cingestrcuet wird, das wird an diesen? angezogenen <Vrte gar wohl beantwortet)Rüstungen wider diesen Feind, Apllos. 6. und I. Bot. 3. da bey auch Thristus sagtÄluMi. f7. diese Art der Teufel wird nicht besser ausgetrieben?, als mit Bete?? undFasten, :c. die Hoch-Adeliche Frau DMsntüu alles mit ihren? vernünfftigcn Bcyfallbekräfftiget, und GGtt umb Verzeihung höchlich gebeten hat.

Denselben zwantzigsten sjusäsm hat die Frau 1'g.kioutiu wenig friede gehabt,sondern? es soll der Geist aufs der Treppen ihr einen Druck an de?? Arm gegeben,daß sie sich kann? enthalten könne??, daß sie nicht gar hinunter gestürtzct, wie de????selbige?? Abend und folgende gantze Nacht es wieder sehr grausam mit Arm-Windengewesen; Deßgleichen auch den 2s ten clito da der Geist ihr mit vielen höhnischenWorten verwiesen, und gesagt haben soll; Was hilfst dich dein Schiessen? Du solstdeine Tage einen Talender an deinen Armen habe??, daß du nach eine??? Geistegeschossen, dieser rechte Ar??? mit den? du geschossen soll es fühlen, warumb schießestdu nicht mehr? Laß ei?? paar Äugeln drein laden: Ja bestelle ei?? paar starckeAnechte mit H>rügel>? und laß wacker zuschlagen und schiessen, so wirst?? den?? sehe??was du hast ausgerichtet. Den 22ten ckun. frühe hat das Abel überaus wiedergetobet, den rechten Arn? so gedrchct und geängstigct, daß es mit Jammer an zusehen gewesen, denn alle Gelencke geknacket, daß man ii? Gefahr gestände??, es würdeder Arm entzwey gehe?? welches den gantzei? Bormittag gewähret, daß die liebeFrau vor Schmertzen nicht gewust, wo sie den Ar??? lassei? solte. Nachmittage istes erleidlich gewesen, und hat die Hoch-Adeliche Frau eil? wenig ruhe gehabt, biß