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Nr. 34. An Geheime Htäthe, die innenöemeldten Lehenschaften derer vonKverstein betreffend.
Von Gottes Gnaden Friedrich August Herzog .zu Sachsen :c. Aursürst :c.Unfern Gruß zuvor, Hoch und Wohlgeborne auch Veste Räthe, liebe Getreue. Wirsind auf euern unterthänigsten Vortrag von: 8. Mai d. I. gemeint, denen vonGberstein wegen der an den bei dem Marktflecken GeHofen in der GrafschaftAlansfeld, Unserer Hoheit, besitzenden, seit der Alansfeldischen Sequestration von demGberaufseher-Amte zu Lehen getragenen Mannlehengüter und Lehnsstücken als
1) dem sogenannten Harrasischen-,
2) dem ehemaligen Trebraischen Rittergute,
3) den Ober-Heldrungischcn Zinsen,dem Dom- oder Hackenhofe und
5) der sogenannten Rassebnrgischen Hufe
vorgekommenen Lehnsfehler einen allgemeinen H>ardon, von welchen? auch der inUntersuchung besangen gewesene Hauptmann Aarl Friedrich von Lbersteinnicht auszuschließen ist, sowie ehedein durch das Reskript vom 7. August 1751 ge-schehen, ohne daß ihnen deshalb eine lümsmlg angesonnen würde, aus Gnaden an-gedeihen zu lassen.
In Verfolg dessen sind die gedachten Lehns-Interessenten zu Beobachtungihrer Lehns-Gbliegenheiten in der von euch unmaßgeblich vorgeschlagenen Maße ge-bührend vorzuladen. Gs mag auch, was die angezeigten Bedcnklichkeiten wegen derbei den abstehenden sub Nr. 1, 2 und ^ benannten Mannlehngütern, nämlich demsogenannten Harrasschen, dem ehemaligen Trebra scheu Rittergute und dem Dom-oder Hackenhofe, ferner zu verleihenden Iagdgerechtsamcn, Hals- und Gber-gerichte, auch H>atronat-Rechte betrifft, hierunter allenthalben, eurem unvor-greiflichen Antrage nach, bei dem zeitherigen Besitzstande und den Beleihungenbewenden. Und was die sud Nr. 3 erwähnten Gberheldrungischen Zinsen an-belangt, deren Verleihung zwar ferner bei den? Gberaufseher-Amte zu Gislebenerfolgen, jedoch dergestalt, daß darüber ein absonderlicher Lehnbries ausgefertigtwerde. Demgemäß wollet ihr, wie Wir gnädigst begehren, das weiter Nöthige ver-fügen. Daran geschiehet Unser Wille und Meinung, und Wir verbleiben euch mitGnaden wohlgewogen. Datum Schloß Hllllnitz, den 26. Juli 1300.
chrmlricl? August. Gr??k ro» Düben. Georg Knmncl GrenZigrr.
Des k. Zqauptstaatsarchivs z» Dresden gxse.-lleser. B. LXXXV. t«oo Nr. zz-tZZ. Doo. 7t2g.
Da Ernst Ludivig's Zweig schon 1801 in? Mannesstamme erlosch und auchErnst Albrccht 1807 ohne männliche Nachkommen starb, so erscheinen im Anfangedes 19. Jahrhunderts als Besitzer des Domhofes mir Otto Christoph's von Eber-stein Sohn: der 1810 ch Oberst Heinrich Friedrich Wilhelm und Franz Hcinrich'sv. Eberstein Sohn: der Kammerherr Otto Karl Franz, welcher wahrscheinlich von