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Historische Nachrichten über den zur gräflich-mansfeldischen Herrschaft Heldrungen gehörenden Marktflecken Gehofen und die in der Landgrafschaft Thüringen gelegenen Ämter Leinungen und Morungen
Entstehung
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Druckitivu und Einräumung der Wasser- und Wind-Mühle samt Zubehör bekennet,danncnhcro einander rseiproas und resp. mit ausdrücklicher Begebung der Ausflucht desnicht crfülleten Eoutwaews auf das Rechtsbeständigste quittiret und die Festhaltnng des-selben nochinals an Gerichts-Hand angelobet haben; Als ist diese Urkunde darüber unterGerichts-Hand und Siegel ansgefertigct und dein Gerichts-Handels-Buche in avpiu vicki-niutu inseriret worden. Dutum GeHoven, am 1. lckuv 1783.

Hochadel. Gbersteinische Gerichte daselbst.

(D. 8.) ^UANstiu Dol^eurp Driackrieb DucklockGerichts-Dirsetor chuut.

Nachdem Johann Christoph Adain fliii. die in vorstehendem Eoutruete bestimmten zweiTagezeiten, jeden mit 500 Thlr., und also nunmehro das gesainte Erb-Bestands-Hnuutumderer Ein Tausend Sechshundert Thaler an die Herren Erb - Verpachtere besage dererergangenen ^.etsn vollständig und richtig abgetragen und bezahlet hat; Als ist gegen-wärtige Quittung darüber unter Gerichts Hand und Siegel ausgefertigt worden. DutumGeHoven, am 23. Aug. 1784.

Hochadcl. Gbersteinische Gerichte daselbst.

(D. 8.) ^UKimtlu Dolzmurp ckriockriost DucklockGerichts-Dir-satm- chmut.

L. Der Lsacken-L)of.

Den Hackc»-Hof erhielt außer der Mühle mit 2 Gängen zu GeHofen und denOber-Heldrnnger Zinsen bei der brüdcrl. Thcilung des Feldmarschalls v. Ebcrsteinfünfter Sohn; Anton Albrecht (geb. 1649, ch 1703). Da derselbe Domherr war,so wurde nach ihm der Hacken-Hof „Domhof" genannt.

Am 2. Juni 1694 verkaufte der Domherr A. A. v. E. die ihm bei der Erb-thcilung zugefallenen Ober-Heldrunger Zinsen an seinen Bruder Christian Lndwigund 15. Dez. 1698 verkaufte er wiederkäuflich 31 Acker zum Domhofc gehöriges Landan den Schützen Hans Heinrich Meyer in Dondorf für 700 Thlr.

Am 2. Januar 1701 verpachtete der Domherr v. E. die zu seinem Rittcrgutcgehörige Mahl- und Ölmühle an Meister Hans Elias Claßen. Auf diese Mühlehatte der Verpächter einen Vorstand (Kaution) von 600 Thlr. genommen.

Des Domherrn A. A. v. E. Witwe Juliane geb. v. Rössing und ihre dreiSöhne Albrccht Ludolf, Wolf Friedrich und Otto Maximilian verkauften wicderkäuflicheinige zum Domhofe gehörige Grundstücke, als

u) 26. Mai 1707 für 12 Thlr. V2 Acker Land an Albrecht Ludolf'-- Frau Dorothea Luciav. Ebcrstein geb. v. Peine und d) 14. März 1708 für 71 Thlr. 3 Acker Land hinter dem Gnlgcubcrgcan den Hofrath Stieg lcder.

Außerdem verkauften die Gebrüder Albrccht Ludolf, Wolf Friedrich und OttoMaximilian v. E. noch folgende zum Domhofe gehörige Pertinenzien;

u) 4. Mai 1703 für 1000 Thlr. die Schäferei, 24 dazu gehörige Acker Wiese und 1 Hufe Rittcr-land und vor 24. Okt. 1717 die Mühle mit dem Versprechen, den auf letztere von ihrem Vater ge-nommenen Vorstand von 600 Thlr. nebst Zinsen wieder abzutragen, an ihren Oheim Christian Ludwigv. E. auf Ncuhaus; d) 8. Mai 1705 für 52 Thlr. 2 Acker Land an Marg. Koch; e) 15. Januar >705für 600 Thlr. 1 Hufe Land, dann 21. März 1707 für 700 Thlr. 25 Acker Holz, 16 Acker Land undErbzinsen und endlich 8. Januar 1708 für 15 Thlr. 1 Acker Land an ihre Schwägerin bzw. EhefrauDorothea Lucia v. E. geb. v. Peine.

Nachdem des Domherrn v. E. ältester Sohn Albrecht Ludolf bereits 19. Juni1716 und seine Witwe 18. Febr. 1720 gestorben mar, verglichen sich seine beidenandern damals noch lebenden Söhne Wolf Friedrich und Otto Maximilian 18. April1720 mit ihren Schwestern; Hedwig Eulalia v. GeHofen und Louise Eleonore u.E.,wegen des mütterlichen Erbes, und um dieselbe Zeit (23. April 1720) thciltcn sich dieebcngenanntcn Brüder W. Fr. und O. M., welche bis dahin den Domhof zu Gehofcn