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Historische Nachrichten über den zur gräflich-mansfeldischen Herrschaft Heldrungen gehörenden Marktflecken Gehofen und die in der Landgrafschaft Thüringen gelegenen Ämter Leinungen und Morungen
Entstehung
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Kannst Baltzern, hannß Sittich, ^ Easpar Friederich vnndt hannß Hein-rich vonn Trebra gebrüedere vnndt Gevet-Hern zue Bretlebenn vnndt Ruttel-hausenn vnndt alle Ihre Ehelich geborne Alan- liche Leibes Lehens Erben inncrafft dieses Briefes bescheidentlich vnndt also, Wofern mehrberurter hannß Ehristoffvonn Trebra, itziger des s hackenhoffs, ohne rechte LeibesLehensErben

mit todte abgehen würde, Dz j also dan solche güttere an obbemeltenn seine leiblicheBrüedere vnndt Ihre j Rechte leides LehensErben kommen vnndt fallen, Vnndtdan ferner, wann j auch diese ohne rechte Leibes Lehens Erbenn versterben sollen,Also dan Aller-erst vf oberzehlte seine Gevettern Thurdt, Ernst Anthon, hannßBaltzernn, ^ Hannß Sittich, Easpar Friederich vnndt hannß Heinrich vonn Trebravndt deroselben Ehelich gebohrn Leibes Lehens Erben vi^ork simult-nnens Invssli-t,nrnk I vnndt bckantten gesambten handt vnndt Auttlehensschafft fallen sollen»,^Jedoch daß Sie sich auch allerseits mitt Lehensfolgern, verdienst vnndt ^ andern»,wie Altherkommen, recht vnndt gewonheitt ist, verhalten» ^ vnndt bezeigen sollen»,Alles trewlich sonder gefehrde, Zue Vrkundt nntt meinem angebornen itzo ge-brauchenden Amts Insiegell ^ becrefftiget, Geschehen» zue Eißleben den Vierzehen-denn ^ Osoömdris ^.nno Ein» Tausendt Sechß hundert Zwey vnndt Zwantzigk.

Mcoli ro» GrucutM mppria.

Am 17. Juli 1623 ertheilte auch Graf Vollrath zu Mansfcld als Erb- undLehenhcrr seinen Konsens zu obiger Beleihung-

Nr. 6.

Wier Vollrath Grafs vnd Herr zu Rlanßseldt Edler Herr zue Heldrungenhiermit vnd in Arafft dieß vrkunden vnd bekennen. Nachdehm Vns der Vestevnser lieber getrewer hanß Ehristoff von Trebra vnterthenig zu- ^ erkennen gegeben,welcher gestaldt Eurt Bethman vnd Balzer von Trebra vnd Wolfs Ehristoff vonRockhausen in Vormundschafft Ehristoff von Trebra hinterlaßener Söhne Hans lEhristoffen vndt Hans Wilhelmen von Trebra das Bt-ils clmninimn an Hansenvon Ebersteins sehligen freyes Ritterguth zue GeHofen der hacken hoff genandt,durch ^ einen getroffenen redlichen Aauff an sich bracht, vndt derselbe ihme darauffin Brüderlicher Erbtheilung zukommen, Alß hette er zwar bey dein Ehurfurstlichenn ^Sächßischen verordneten Vberauffseher der Graffschafft Rcanßfeldt vmb beleihungdeßelben zum öfftern geburende ansuchung gethan, Es hette aber derselbe solchemsuchen, weill bißhero wegen angeregtes Aauffs allerhand streitigkeiten surgefallen,vndt die Lehen des Ebersteinischen Guths halben nicht auffgelaßen, stadt zuge- denbedencken gehabt, Demnach aber Hans Georg vnd Hans Heinrich von EbersteinSowohl die Lichtenhainischen die Lehen nunmehr geburend auffgelaßen, TheilßEber-fftein auch Inli kl cmusnö rsunnoirl, vnd diese streitigkeiten nach gehaltenenunterschiedenen Verhören nunmehr genzlich erörtert, Vnd dahero ermelter hanßEhristoff von Trebra mit obgedachtem Dreyen Ritterguth zue GeHofen der hackenhoff genandt in wehrender Lsguesirnlion von dem verordneten Gberaufseher derGraffschafft Rcanß-ffeldt wurcklichen beliehen worden, Alß hat er bey Vns vnter-thenige ansuchung gethan, daß wier alß der Erb: vndt Lehnherr hierzu vnsern gnedigen(lonssns vndt Rnti-cheg-lion ertheilen wolten, Wann wier dann dieß sein suchenfür vnbillich nicht erachtet, Auch die trewen Dienste, so er vns bißhero geleistet vndkunfs-hig zuleisten zugesagt, betrachtet, So haben in ansehung deßen wier zue solcherbeleihung, allermaßen dieselbe von dem verordnetem Gberauffseher der Grafs- schafftRlanßfeldt surgangen, vnd sich ansähet: Des Durchleuchtigsten hochgebornen Fürstenvnd Herrn, Herrn Johann Georgen Herzogen zue Sachßen Gülich Eleue vnd ^ Berg,des Heyligen Römischen Reichs ErzRIarschalchen vndt Ehursursten w. vnd sich endet,Zue vrkundt mit meinem angebornen iezo gebrauchenden Ambts Insigell j bekräff-tiget, Geschehen Eißleben den lI. Bkesmbris ^o. s622. vnsern Eoimkns vndt Ein-willigung gegeben, Rlit gnediger verwilligung, daß es darbey allerdings ^ in allenclausuln vndt Articuln verbleiben, vndt darwieder von vns noch andern nichts fur-