streckung derselben auf den 21. August 1581 anberaumt wurde. Nach einem interi-mistischen Vergleiche v. 11. Juli 1582 versprachen die drei damals noch lebenden SöhnePhilipp's v. E., Hans, Georg und Heinrich, dein Valentin v. L. Grundstücke abzu-treten, worauf durch einen Abschied ck. ck. 27. Aug. 1582 bei 200 fl. Strafe den Ge-brüdern v. E. auferlegt wurde, ihre Güter an Äckern, Hölzern, Wiesen zc. in drei gleicheTheile abzutheilen und dieselben unter sich zu verlosen. Es sollte durch Hansens Theilzuerst Lichtenhayn, dann den Wurmben, darauf den v. Schörbrand und Nicol v.der Tann zu ihrer vollständigen Forderung verholfcn werden. Auf anderweite kom-missarische Aliflage v. 22. Juli 1583 wurde den drei Gebrüdern v. E. bei 500 fl.Strafe im Unterlassungsfalle auferlegt, von ckuko bis zum 10. August die Thcilungvorzunehmen.
Nun erfolgte eine Erbtheilung der Gebrüder nach einer formiitcn Taxe in dreigleiche Theile, und beim Losen am 2. Aug. fiel Hansen der halbe Harras'schc Hofmit 7 Hufen Land und Heinrichen die andere Hälfte des Harras'schen Hofes mit7 Hufen Land zc. und Georgen der Hackcnhof zu. Allein Lichtenhayn protestirtewider diese Thcilung, da man Hausen die Felder in der Mitte zugetheilt, wodurch erimmer zwischen inne läge und steten Streit und Beschwerden befürchte; daher wurdeendlich laut kommissarischem Protokoll v. 13. Febr. 1584 die Sache dahin ausgeglichen,daß der Georgen zugefallene Theil, der Hackenhof, dem Hans v. E., mithin seinemGläubiger Lichtenhayn, zugetheilt werden sollte nebst einem Drittel der Länderei hin-wärts; Georg und Heinrich v. E. aber sollten die anderen zwei Drittel der Pertinenzicnnebst dem Harras'schen Hofe, wobei 14 Hufen waren, allein erhalten.
Vgl. des Staatsarchivs Magdeburg Thüringische Kopialbüchcr:
1583 23-11. Der Kurfürst von Sachsen au den Ober-Aufseher Lindenau und Amtmann zuHcldrungen. Soll berichten wegen llsoi'A und Heiurieb v. Eberstcin's brüderlicher Erbtheilung, überihres Bruders Haus zugefallene, vcrholfene Güter und auch wegen der Alimentirung seines WeibeS undKinder und der Verhandlung mit den Gläubigern, auch soll Hülfe gewährt werden gegen die Ungcbühr-lichkeiten Valcntin's v. Lichtenhayn. — Lop. v. 1583, toi. 564.
1585 31/Z. An den Ober-Aufseher v. Dieskau und Amtmann zu Heldrungen. In SachenHans und <ZeorA v. Ebcrstcin o/a Valentin v. Lichtenhayn, Schulden halber. Termin angesetzt.Lop. v. 1585, toi. 157.
1585 13 >6. Dgl. o/a zc. Lichtenhayn und Christoph Schorbrandt. — Ibiäem toi. 47V.
1586 4-8. An den Ober-Aufseher v. Berlepsch und Kaspar v. Kutzlcben zu Grüningen. InSachen liaus v. Eberstein zu Gchofcn wegen seiner Schwester o/a Valentin v. Lichtenhayn und seinesSequesters. — Lop. v. 1586, toi. 592.
1622 15/2. Au den Ober-Aufseher. Georg Philipp von Witzleben in Vollmacht Hans 6sorg/sund Haus llsiorieb's v. Eberstein, welche die Lehen deS Laokeubokss au Valentin v. Lichtenhayn aufge-lassen, und den von Wölk Oislriob v. Ebenstem und Abraham Esaias Sebioß'el dagegen erhobenenWiderspruch betreffend. — Lop. v. 1622, toi. 28.
1624 24 9. An den Ober-Aufseher. In Sachen Wölk vietriob's v. Eberstein o'a HanSChristoph v. Trebra wegen des Haokeudotos. Die Parteien sollen vernommen werden,vox. v. 1624, toi. 243.
Lichtenhayn, der 30. Sept. 1586 den Hackenhof in Nutzung erhalten hatte,cedirte 30. Sept. 1592 seine Anrechte anfänglich wiedcrkäuflich auf 3 Jahre, dann erb-lich für 7000 Gülden an Albrecht Staritz zu Stcuditz, dessen Söhne, Albrecht undHans, ihre Rechte an diesem Gute wiederum 7. Febr. 1603 an Kurt Bctmann v.Trebra zu Gchofen, Baltzcrn v. Trebra zu Schloß Hcldrungen nnd Wolf Christoph v.Rockhausen zu Kirchscheidungen, als Vormunden der damals unmündigen Gebrüderv. Trebra, abtraten. Lichtenhayn klagte zugleich auf Abtretung und Lehnsauflassungdes Hackenhofes, auf dessen Abtretung 21. Januar 1605 in der Appellations-Jnstanzerkannt und dies Urthel 12. Juli 1606 läuterungsweise und 16. Juli 1614 ober-läuterungsweise konfirmirt wurde, weil „Valentin v. Lichtenhayn das Dominium utilodes Hackenhofes wegen 6184 fl. 3 Gr. 6 ^ Schulden richtig erlangt und daß der